Verkürzter Update-Support der Apple Watch führt zu Sammelklage

Die Apple Watch erhält im Herbst ein Update auf watchOS 27, allerdings wird das neueste Betriebssystem nur noch an die Apple Watch Series 9, die Apple Watch Ultra 2 und die Apple Watch SE 3 (ca. 250 Euro auf Amazon) sowie alle neueren Modelle verteilt. Die Modelle, die bis zum Jahr 2022 auf den Markt gekommen sind, werden keine weiteren Updates mehr erhalten, darunter auch die Apple Watch Ultra und die Apple Watch SE 2, die bis September 2025 noch im Apple Store verkauft wurde.
Damit verkürzt Apple den Update-Support drastisch, denn watchOS 26 war noch auf allen Modellen zurück bis zur Apple Watch Series 6 verfügbar. Die betroffenen Smartwatches bleiben funktionsfähig, ohne neue Betriebssystem-Updates dürfte der App-Support aber nach und nach eingeschränkt werden. Ein Apple Watch Nutzer namens Richard Goetz hat Apple nun für die effektiv verkürzte nützliche Lebensdauer der Apple Watch verklagt.
In der Klage heißt es, Apple würde durch Software-Updates kontrollieren, wie lange eine Apple Watch uneingeschränkt verwendet werden kann, selbst dann, wenn die Hardware eine wesentlich längere Lebensdauer bieten würde. Der Kläger hat im Dezember 2022 eine Apple Watch Ultra für 799 US-Dollar erworben, und argumentiert, dass er diesen Kauf nicht getätigt hätte, wenn Apple angegeben hätte, dass die Smartwatch nur drei Jahre lang mit Updates versorgt wird.
Nutzer einer betroffenen Apple Watch aus den USA können sich der Sammelklage anschließen. Während der Software-Support aller Smartwatches begrenzt ist, geben beispielsweise Samsung und Google schon beim Launch an, welcher Update-Zeitraum gewährleistet wird, während Käufer einer Apple Watch nicht wissen können, wann Software-Updates eingestellt werden.








