Leak: Leica M12 Vollformat-Kamera startet in Kürze, bringt diese Upgrades mit

Über die vergangenen Monate haben Gerüchte bereits viele Details zur Leica M12 enthüllt, nun konnte LeicaRumors eine Reihe neuer Informationen zur Messsucher-Kamera der nächsten Generation in Erfahrung bringen. Demnach soll die Kamera im Dezember, spätestens aber Anfang nächsten Jahres offiziell vorgestellt werden. Die Kamera ist laut LeicaRumors schon in Produktion.
Das Design soll sich nur geringfügig ändern – die Bodenplatte älterer Leica M-Generationen soll nicht zurückkehren. Die wohl bedeutendste Änderung ist, dass Leica angeblich einen größeren Touchscreen verbaut, und die drei Menü-Buttons rechts statt links vom Bildschirm platziert. Passend dazu soll die Benutzeroberfläche überarbeitet werden. Enttäuschend ist allerdings, dass Leica denselben 60 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor wie schon bei der Leica M11-P (ab 8.999 Euro im Preisvergleich) verbauen soll, und selbst der Prozessor wird angeblich nicht ersetzt.
Letzteres wäre eine große Überraschung, denn die Leica M11 setzt noch auf den Leica Maestro III Prozessor, während die beinahe drei Jahre alte Leica SL3 bereits mit dem neueren Maestro IV ausgestattet ist. Ohne neuen Prozessor und Sensor ist unwahrscheinlich, dass die Leica M12 im Hinblick auf die Bildqualität oder die Geschwindigkeit große Fortschritte macht. Leica soll die Bildverarbeitung allerdings verbessern, um einen größeren Dynamikumfang und eine verbesserte Farbdarstellung zu erzielen. LeicaRumors spekuliert, dass die Leica M12 auch die "Leica Looks" unterstützt, also Filter, welche den Look von Fotos und Videos anpassen können. Auf eine Bildstabilisierung (IBIS) soll Leica auch bei der M12 verzichten.









