Xiaomi legt altes Redmi-Note-Smartphone mit hellem AMOLED-Display neu auf

Xiaomi hat in China ohne große Ankündigung ein neues Redmi-Smartphone auf den Markt gebracht. Wirklich neu ist das Gerät allerdings nicht, denn das Datenblatt entspricht vollständig dem der chinesischen Version des Redmi Note 14 Pro. Offenbar ist das Redmi M100 Pro vor allem für Angebote lokaler Mobilfunkanbieter vorgesehen. Mit einem Einführungspreis von 2.499 Yuan (umgerechnet rund 305 Euro) bietet es angesichts seiner Ausstattung allerdings kein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Redmi Note 14 Pro kam mit dem Dimensity 7300-Ultra auf den Markt, einem Mittelklasse-Prozessor aus dem Jahr 2024. Genau derselbe Chip steckt nun auch im Redmi M100 Pro. In China ist für einen vergleichbaren Preis beispielsweise das Lenovo Y70 erhältlich, das unter anderem mit dem deutlich leistungsfähigeren Snapdragon 8 Gen 5 aufwartet.
Auch der 5.500 mAh große Akku gehört im Jahr 2026 nicht mehr zu den Stärken des Redmi M100 Pro. Schließlich bieten aktuelle Mittelklasse-Smartphones inzwischen teilweise Kapazitäten von mehr als 8.000 mAh. Beim Display setzt Xiaomi auf ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz und einer angegebenen Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits.
Da es sich im Grunde um ein älteres Mittelklasse-Smartphone handelt, kann auch die Kameraausstattung mit aktuellen Modellen kaum mithalten. Auf der Rückseite sitzen eine 500-MP-Hauptkamera, eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 2-MP-Makrokamera. Für Selfies steht eine Frontkamera mit 20 MP zur Verfügung.
Zur weiteren Ausstattung gehören eine Schnellladefunktion mit 45 Watt und Unterstützung für USB Power Delivery 3.0 (Anker Nano Charger Neo mit 65 Watt derzeit für 33 Euro bei Amazon), zwei Lautsprecher sowie eine IP68-Zertifizierung zum Schutz vor Staub und Wasser. Xiaomi bietet das Redmi M100 Pro ausschließlich in einer Speicherkonfiguration mit 12 GB RAM und 256 GB internem Speicher an. Dass das neu aufgelegte Smartphone auch außerhalb Chinas auf den Markt kommt, gilt als unwahrscheinlich.
Quelle(n)
via IT Home und WhyLab auf Weibo












