Xiaomi Redmi Note 17 5G im Gaming-Test: Ruckelpartie statt Spielspaß

Mit dem Snapdragon 4 Gen 4 und der Adreno 613 setzt Xiaomi beim Redmi Note 17 5G auf eine vergleichsweise schwache Hardwarebasis. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Leistung sogar reduziert. Dass das Smartphone damit keine Gaming-Rekorde aufstellt, überrascht wenig. Wie deutlich die Einschränkungen im Alltag ausfallen, allerdings schon.
Bereits beim Start anspruchsvollerer Spiele ist Geduld gefragt. Die Ladezeiten fallen ungewöhnlich lang aus, insbesondere zu Beginn einer Gaming-Session kommt es zu massiven Rucklern. Bis sich das Geschehen einigermaßen stabilisiert, vergeht spürbar Zeit. Auch danach bleibt die Bildausgabe nicht immer flüssig. Unsere GameBench-Messungen bestätigen diesen Eindruck. Genshin Impact erreicht bei niedrigen Details durchschnittlich nur 33 FPS, wobei die Bildrate zeitweise auf einstellige Werte absackt. Bei mittleren bis hohen Einstellungen bleiben lediglich 18 FPS übrig. Ein flüssiges Spielerlebnis ist damit kaum möglich.
PUBG Mobile schlägt sich etwas besser: Im Modus Flüssig messen wir durchschnittlich 30 FPS. Mit der weniger anspruchsvollen Einstellung Ultraflüssig steigt die Bildrate auf rund 42 FPS. Im HD-Modus sind hingegen maximal 30 FPS möglich. Auch hier bleibt die Performance nicht immer konstant.
Das ältere Dead Trigger 2 läuft mit durchschnittlich knapp 80 FPS deutlich geschmeidiger, bleibt aber ebenfalls nicht von Framerate-Einbrüchen verschont.
Das Redmi Note 17 5G (hier bei Amazon kaufen) eignet sich somit vor allem für einfache Spiele. Anspruchsvollere Titel erfordern deutliche Abstriche bei der Grafikqualität und selbst dann ist ein flüssiges Spielerlebnis nicht garantiert. Besonders die langen Ladezeiten und heftigen Ruckler zum Spielstart kosten Nerven. Wer regelmäßig auf seinem Smartphone spielt, sollte sich nach einer leistungsfähigeren Alternative umsehen.





