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Das wohl schlimmste Smartphone-Update 2026 kommt von Xiaomi

Xiaomi Redmi Note 17 Pro 5G im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Xiaomi Redmi Note 17 Pro 5G im Test
Das neue Redmi Note 17 Pro mit seinem Snapdragon 6s Gen 4 soll das Redmi Note 15 Pro beerben, macht aber ausgerechnet bei der Kamera und der Leistung einen Schritt zurück. Unser Test zum preiswerten Xiaomi-Phone zeigt, warum das aktuelle Note 17 Pro nicht überall das bessere Smartphone ist und sich ein Kauf aktuell nicht lohnt.

Die Redmi-Note-Reihe von Xiaomi galten in der Smartphone-Mittelklasse traditionell als ausgewogene Allrounder mit einem klasse Preis-Leistungs-Verhältnis. Spätestens mit dem neuen Note 17 Pro 5G ist diese „Tradition“ beendet und Xiaomi vollzieht beim 2026er-Modell einen deutlichen Strategiewechsel. Aus unserer Sicht positioniert sich das Redmi Note 17 Pro mehr als robuster Outdoor-Begleiter als ein wirklicher Preis-Leistungshit (UVP startet ab etwa 480 Euro, u.a. bei Amazon.de). 

In unserem Test überzeugt das Mittelklasse-Handy von Xiaomi mit einem richtig guten OLED-Panel, welches deutlich heller leuchtet als ein Samsung Galaxy A57. Auch das widerstandsfähige Gehäuse ist ein echter Pluspunkt, wobei die Haptik aufgrund des Kunststoffrahmens und -rückseite und dem hoen Gewicht etwas leidet. 

Xiaomi-Smartphone macht in Kernbereichen deutliche Kompromisse im Vergleich zu Note 15 Pro

Vor allem in den Kernbereichen Prozessor und Kamerasystem geht das Note 17 Pro im Vergleich zu Vorgänger deutliche Kompromisse ein. Allerdings sind dies nicht die einzigen Nachteile des 2026er-Modells. So ist die Entscheidung seitens Xiaomi sein aktuelles Pro-Modell nur mit WiFi 5 und einen schlechteren Lautsprecher auszustatten mehr als fraglich. 

Im Inneren des Redmi Note 17 Pro 5G arbeitet der Qualcomm Snapdragon 6s Gen 4, der in der Basisvariante von 6 GB LPDDR4x-RAM unterstützt wird. In unserem Benchmark-Paket offenbart diese Kombination eine sehr überschaubare Leistungsfähigkeit. Die gemessene Performance fällt im Test oftmals hinter die Werte des älteren Redmi Note 15 Pro zurück, sodass ein wirkliches Update ausbleibt.

Im direkten Vergleich mit der Mittelklasse-Konkurrenz gerät das Xiaomi-Handy zudem weiter ins Hintertreffen. Das hauseigene Poco X8 Pro bietet teilweise die doppelte Grafikleistung und ist zudem zu einem niedrigeren Marktpreis erhältlich.

Das primäre Kameramodul des Redmi Note 17 Pro 5G verfügt über einen 50-Megapixel-Sensor und ist mit einer optischen Bildstabilisierung ausgestattet. Trotz dieser soliden Basisdaten auf dem Papier zeigen sich beim genauen Blick bei der Kamera-Hardware deutliche Auswirkungen der Sparmaßnahmen. Xiaomi tauscht den vergleichsweise großen 200-MPix-Sensor des Note 15 Pro gegen einen fast doppelt so kleinen ISOCELL JN (wahrscheinlich JN1) aus.

Bei optimalen Tageslichtverhältnissen liefert die Hauptkamera ordentliche Ergebnisse, doch sobald das Umgebungslicht nachlässt, bricht die Bildqualität ein. In Low-Light-Situationen kommt es zu einem Detailverlust und verstärktem Bildrauschen. Besonders beim Senor-Cropping offenbart das Kamerasystem sichtbare Schwächen. Da eine dedizierte Teleoptik fehlt, müssen für Zoom-Fotos allerdings stets die Hauptkamera genutzt werden. 

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Autor: Marcus Herbrich, 10.10.2026 (Update:  4.10.2026)