Das bittere Leistungsproblem des Redmi Note 17 Pro wird im Spiele-Test zum Dealbreaker?

Unser Test zum Redmi Note 17 Pro zeigt eine kontroverse Schwachstelle. Der verbaute Snapdragon 6s Gen 4 ist in einigen unserer Benchmarks langsamer als der direkte Vorgänger. Gerade bei Grafiktest scheidet das Note 15 Pro mit seinem Mediatek Helio G200 besser ab.
Macht sich dieses goße Leistungsdefizit der Adreno 710 auch im Alltag bei aktuellen Android-Games bemerkbar? Wir schauen uns die Gaming-Tauglichkeit der aktuellen Xiaomi-Mittelklasse anhand von drei Spielen aus dem PlayStore genauer an (Preise starten aktuell bei etwa 350 Euro, u.a. bei Amazon.de).
Spieletest Redmi Note 17 Pro
Für Gamer ist das preiswerte Xiaomi-Phone eine Entäuschung
Wichtig für ein gutes Gaming-Erlebnis sind nicht die Werte in Grafik-Benchmarks, sondern eine hohe und stabile Bildrate bei Spielen mit einem hohen Detailgrad. Und hier performt das Note 17 Pro – gerade mit Blick auf das Schwestermodell Poco X8 Pro – nicht so richtig gut.
PUBG Mobile kann in unserem Test bei niedrigen Details sowie bei mittlerer Grafik (HD-Setting) mit gerade einmal 60 fps in der Spitze gespielt werden. HFR-Gaming jenseits der 100 fps ist mit dem Redmi-Phone nicht möglich. In der hohen Detailstufe (UHD) werden knapp 40 fps geboten. Allerdings verheißen die auffällig ausgeprägten Framedrops nichts Gutes für die Zukunft.
Auch beim älteren Dead Trigger 2 setzt sich dieser Eindruck fort. Das Xaomi-Handy erreicht hier zwar kurzeitig über 100 fps in der Spitze, allerdings messen wir ebenfalls einen starken Einbruch in der Bildrate, was für den Android-Shooter in der Smartphone-Mittelklasse eher ungewöhnlich ist.
Bei richtig anspruchsvollen Games, wie Genshin Impact, gibt sich das Redmi Note 17 grundsolide. Das volle Potential des Fantasy-Action-Rollenspiel unter Android (60 fps) wird aber nicht ansatzweise erreicht. Wir messen mit minimalen Details etwa 32 fps im Schnitt. Wirklicher Spiel-Spaß kommt bei der Framerate aber nicht auf.
Quelle(n)
Test Redmi Note 17 Pro







