Leica M6 und Co. als Digitalkamera: I'm Back Roll wird durch Upgrade eleganter

Wie wir bereits Anfang April berichtet haben, erlaubt es I'm Back Roll, zahlreiche analoge Kleinbild-Kameras mit einem 26,1 Megapixel Sony IMX571 Sensor im APS-C-Format aufzurüsten, damit diese wie eine Digitalkamera verwendet werden können. Der APS-C-Sensor ist immerhin so groß wie der Sensor einer Fujifilm X100 VI (ca. 1.799 Euro auf Amazon), auch wenn dieser nicht ganz die Maße von Kleinbild-Filme erreicht.
Fotografen müssen daher einen Verlängerungsfaktor von 1,5 berücksichtigen, sodass beispielsweise ein 35 mm Objektiv eine Kleinblid-äquivalente Brennweite von 52,5 mm erhält. Etwas über eine Woche vor Ablauf der Kickstarter-Kampagne hat der Fotograf Samuel Mello Medeiros nun auf den häufigsten Kritikpunkt von I'm Back Roll reagiert – den Auslöser. Denn bisher musste eine Fernsteuerung für den Sensor mit dem Daumen betätigt werden, kurz bevor der Auslöser der Kamera gedrückt wird, um sowohl den Sensor als auch den mechanischen Verschluss etwa zur selben Zeit zu aktivieren.
Das ändert sich durch den sogenannten Sync Button. Dieser ist funktional identisch mit der Fernbedienung, wird aber direkt auf den Auslöser einer Kamera montiert, wahlweise über das Gewinde des Auslösers, oder mit Klebstoff, falls der Auslöser kein Schraubgewinde besitzt. Dadurch kann mit I'm Back Roll fotografiert werden, wie dies mit einer Rolle Film der Fall wäre. Statt den Film nach 36 Fotos zu wechseln, muss I'm Back Roll lediglich über USB-C geladen werden, während Fotos drahtlos auf ein Smartphone übertragen werden können. Nähere Details zu I'm Back Roll gibts in unserer Launch-Berichterstattung.
Preise und Verfügbarkeit
I'm Back Roll wird aktuell auf Kickstarter finanziert. Der Sync Button wird als kostenpflichtiges Zubehör für 22 Euro verkauft, und kann ausschließlich von Kunden bestellt werden, die I'm Back Roll zu Preisen ab rund 436 Euro zuzüglich Versand, Einfuhrumsatzsteuer und Zoll über Kickstarter vorbestellen. Die Auslieferung beginnt voraussichtlich im August 2027. Wie üblich gilt beim Unterstützen von Crowdfunding-Kampagnen, dass Risiken bestehen, da Produkte verspätet oder mit Qualitätsmängeln geliefert werden können.











