Vor allem beim Einsatz von sehr kompakten Notebooks wie dem kürzlich getesteten Lenovo ThinkPad X13 Gen 7 AMD mit seinem 13-Zoll-Display wünscht man sich manchmal einfach mehr Bildschirmfläche. Hierfür sind mobile externe Displays interessant, da sie sehr flexibel einsetzbar sind. Lenovo bietet mit dem ThinkVision M16 so einen externen Monitor an, der mit seinem 16-Zoll-Panel die Arbeitsfläche deutlich erweitern kann.
Für etwas mehr als 200 Euro bekommt man hier einen sehr kompakten Monitor mit einem integrierten Standfuß, der ganz unkompliziert über ein USB-C-Kabel mit praktisch jedem Laptop verbunden werden kann, der einen USB-C-Anschluss inklusive Bildausgabe bietet. So hat man entweder mehr Platz zum Arbeiten oder man kann den Bildschirm beispielsweise bei Besprechungen oder Meetings zu Mitarbeitern oder Kunden drehen, damit diese ebenfalls die Inhalte sehen können. Die Bedienelemente befinden sich an den beiden Seiten des Standfußes und es gibt ein einfaches On-Screen-Menü, um Einstellungen vorzunehmen. Die tasten selbst sind aber etwas schwierig zu bedienen (tief im Gehäuse).
Bei der Bildqualität sollte man jedoch keine zu hohen Erwartungen haben, da hier ein relativ einfaches IPS-Display verbaut ist. Die Helligkeit des matten Full-HD-Panels liegt gerade einmal bei etwas weniger als 300 Nits, und auch der kleine sRGB-Farbraum wird nicht vollständig abgedeckt (~70 %). Daher sind auch die Farbabweichungen sehr hoch, weshalb sich der Bildschirm nicht für die Bildbearbeitung eignet.
Trotz dieser Nachteile macht der ThinkVision M16 eine ordentliche Figur, und dank der inkludierten Tasche lässt sich der Bildschirm auch problemlos im Rucksack oder der Aktentasche verstauen. Aktuell ist der Lenovo ThinkVision M16 bei Amazon für 219 Euro verfügbar.









