LightInk: E-Ink-Smartwatch mit Solar, LoRa und GPS hält Monate durch

Smartwatches mit einer Solarladung sind zumindest bezogen auf den Gesamtmarkt durchaus Nischenprodukte - was allerdings nicht heißen soll, dass es entsprechende Uhren gibt. Das wahrscheinlich bekannteste Modell dürften die Garmin Fenix-Smartwatches (Fenix 7 Pro bei Amazon) in den entsprechenden Versionen wie etwa die von uns getestete Garmin Fenix 8 sein. Bei diesen Smartwatches ist das Solarpanel mehr oder weniger unsichtbar in das Display integriert.
Einen anderen Weg geht die LightInk: Bei dieser Smartwatch ist das Solarpanel ganz deutlich sichtbar und vom Display getrennt. Ein weiterer, gewichtiger Unterschied: Die LightInk ist kein kommerziell erhältliches Produkt, sondern stammt aus der DIY-Ecke und kann damit nicht einfach so gekauft werden. Stattdessen müssen Interessierte die Uhr selbst zusammenbauen. Dabei gibt es eine ausführliche Anleitung. Im Regelfall müssen Nutzer eine Platine bei einem Dienstleister anfertigen, einen 3D-Drucker besitzen oder (gegen Bezahlung) nutzen können und ein wenig löten können.
Die LightInk soll eine monatelange Laufzeit bieten. Konkret sollen mit dem 100 mAh-Akku bis zu 10 Monate erreichbar sein. Es gibt keinen Beschleunigungssensor, weil dieser schlicht zu viel Energie verbrauchen würde. Allerdings wird LoRa unterstützt, es kommt ein auch in der Sonne ablesbares E-Ink-Display zum Einsatz, welches für die Dunkelheit auch eine Hintergrundbeleuchtung mitbringt, und es gibt auch einen Lautsprecher. GPS ist vorhanden, eine entsprechende Companion-App gibt es aber noch nicht, womit sich die LightInk zumindest diesbezüglich durchaus an der Grenze zwischen normaler Armbanduhr und Smartwatch bewegt.








