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Lumigon T3: Dänisches Luxus-Smartphone sieht im Dunkeln

Standard-Technik aber viele Spezialfunktionen und Luxus-Gehäuse: Das Lumigon T3
Standard-Technik aber viele Spezialfunktionen und Luxus-Gehäuse: Das Lumigon T3
Der dänische Hersteller Lumigon verbaut eine Nachtsichtkamera und andere Spezialitäten wie ein Lanyard-Loch in ein wasserdichtes Gehäuse aus Edelstahl, bietet aber nur 720p auf 4,8 Zoll und verlangt dafür 800 Euro. Noch teurer wird's mit der 24-Karat-Gold-Edition.

Eine etwas seltsame Kombination aus luxuriösen Materialien, diversen Alleinstellungsmerkmalen und eher durchschnittlicher Basis-Technik bietet der dänische Hersteller Lumigon mit seinem T3 für 800 Euro aufwärts. Die Basis-Hardware entspricht tendenziell der oberen Mittelklasse: ein MediaTek Helio X10 Octa-Core-SOC mit 3 GB RAM und 128 GB fest verbautem und nicht erweiterbarem Speicher sitzt hinter einem 4,8 Zoll großem Super AMOLED-Display mit der HD Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und Gorilla Glas 4 Schutz. Zur Akku-Kapazität macht der Hersteller keine Angaben, ebenso wie zur IP-Spezifikationsklasse, behauptet aber das 137 x 69 x 7,9 mm große Gehäuse wäre staub- und wasserdicht. Dual-Band-WLAN nach 802.11ac ist ebenso wie Bluetooth 4.1, Dual-SIM-Slot, GPS, NFC, Micro-USB 2.0 Port und Kopfhöreranschluss integriert. LTE-mäßig werden alle 5 in Europa gebräuchlichen LTE-Bänder unterstützt, außerhalb Europas wird der schnelle LTE-Datenfunk aber tendenziell nicht funktionieren. Android 6.0 ist vorinstalliert.

Spezialfunktionen für Fotografen

Womit sich der Hersteller von der Masse der Android-Smartphones absetzen, und den Preis von 800 Euro aufwärts rechtfertigen will, sind die Spezialfunktionen, die so in keinem anderen Smartphone zu finden sind. Für Foto- und Videografen soll sich das T3 schon mal insbesondere durch das integrierte Lanyard-Loch eignen. Damit kann das Smartphone über eine entsprechende Kordel wie eine Kamera um den Hals oder den Arm getragen werden und ist somit sicher vor dem unabsichtlichen fallen lassen. Neben der 4K-fähigen 13 MP-Hauptkamera mit PDAF und 120 fps Zeitlupe ist insbesondere die 4 MP Nachtsichtkamera mit Dual-IR-Blitz erwähnenswert, sicher ein Alleinstellungsmerkmal im aktuellen Smartphone-Markt. Somit kann man sich auch in absoluter Dunkelheit auf die Jagd nach seiner Katze machen. Auf der Frontseite steckt noch ein 5 MP-Shooter mit Blitz für aufgehellte Selfies.

... und für Outdoor-Freunde

Auch bei den Sensoren will Lumigon brillieren und insbesondere Outdoor-Freunde ansprechen. Neben einem 3D-Fingerabdrucksensor und Kompass sind auch Beschleunigungsmesser, Temperatur- und Höhenmesser integriert. Der IR-Sensor steuert Unterhaltungselektronik. Stereo-Lautsprecher sollen für guten Sound sorgen. Ähnlich wie bei den Moto-Geräten erkennt das Gerät eine Handbewegung über dem Display und kann so beispielsweise den Wecker ausschalten. Eine Benachrichtungsleiste auf der Front soll deutlicher als eine reguläre Notification-LED über eingegangene Nachrichten und Anrufe informieren. Die Extra-Hardware-Taste kann beispielsweise auch mit Handschuhen die Kamera oder die Taschenlampe starten. Gesten-Steuerung auf der Rückseite wird durch einen zusätzlichen druckempfindlichen Bereich auf der Rückseite ermöglicht. Die einfache Ausführung des Lumigon T3 in verschieden-färbigem Edelstahl ist für knapp 800 Euro im Onlineshop des Herstellers erhältlich. 24-Karat-Gold-Versionen sollen demnächst für deutlich über 1.000 Euro erhältlich sein.

Quelle(n)

lumigon.com/de/products/t3.html

via: http://www.theverge.com/circuitbreaker/2016/6/6/11868462/lumigon-t3-smartphone-night-vision-camera

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Autor: Alexander Fagot, 20.06.2016 (Update: 21.06.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.