Matchbox The Movie: John Cenas Apple-TV-Film fällt bei Kritikern durch

Nach Barbie kommen die Spielzeugautos: Seit heute, dem 9. Oktober, läuft „Matchbox The Movie“ auf Apple TV, für Abonnenten ohne Aufpreis. Der Film basiert auf Mattels Matchbox-Autos und schickt John Cena als CIA-Agenten Sean in seine Heimatstadt zurück, wo er seine Freunde aus Kindertagen unfreiwillig in eine Jagd rund um den Globus hineinzieht – es geht, natürlich, um nicht weniger als die Rettung der Welt. So zumindest beschreibt Apple den Film auf seiner Presseseite.
Hinter der Kamera steht Sam Hargrave, der mit den „Extraction“-Filmen bewiesen hat, dass er Action inszenieren kann. Das Drehbuch stammt von David Coggeshall, produziert haben unter anderem David Ellison und Dana Goldberg. Neben Cena spielen Jessica Biel, Sam Richardson, Arturo Castro, Teyonah Parris, Danai Gurira und Corey Stoll. Der Film läuft 126 Minuten und ist in den USA ab PG-13 freigegeben.
Kritiker sind wenig begeistert
Wie kommt das an? Bei der Kritik eher schlecht. Auf Rotten Tomatoes steht der Film aktuell bei 25 % positiven Kritiken, bei 20 ausgewerteten Rezensionen – kurz nach Ende der Sperrfrist waren es sogar nur 20 % bei zehn Besprechungen. Damit liegt „Matchbox“ unter dem schwächsten Teil der „Fast & Furious“-Reihe, der es laut SuperHeroHype auf 29 % bringt. Barbie, das große Vorbild aus demselben Spielzeugkonzern, steht bei 88 %.
Der häufigste Vorwurf: Der Film mache aus seiner Marke zu wenig. Mehrere Rezensenten bemängeln, dass die Miniaturautos kaum eine Rolle spielen und die Handlung wie ein generischer Actionfilm wirkt. Collider etwa spricht von einer müden Kopie von „Fast & Furious“, die New York Times hält die Verfilmung einer Marke ohne eigene Identität für von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ganz ohne Lob bleibt der Film allerdings nicht: Einige Kritiker heben Cast und einzelne Actionszenen hervor.
Das Barbie-Rezept funktioniert nicht immer
Für Apple ist der Film trotzdem kein reiner Fehlschlag. Der Trailer, den Apple im Sommer auf der San Diego Comic-Con gezeigt hat, kam laut Maxim in den ersten 24 Stunden auf über vier Millionen Aufrufe – Aufmerksamkeit hat Matchbox also. Ob daraus Zuschauer werden, die ein Abo abschließen, ist eine andere Frage. Wer ohnehin Apple TV hat und einen anspruchslosen Actionabend sucht, kann reinschauen. Wer nach Barbie auf die nächste clevere Spielzeugverfilmung gehofft hat, wird hier eher nicht fündig.




