Dieses Spiel bekommt die vielleicht teuerste Videospielverfilmung aller Zeiten

Wie wir schon im Frühjahr berichtet haben, bekommt From Softwares Action-RPG-Erfolg Elden Ring eine Verfilmung. Die Handlung bleibt zwar noch offen, wir wissen aber, dass einige bekannte Namen vertreten sein werden. Mittlerweile haben wir außerdem eine Vorstellung davon, welches Budget das Produktionsstudio A24 hier ansetzen könnte: Das Branchenmagazin Deadline berichtet, dass die Produktion zwischen 175 und 200 Millionen US-Dollar kosten könnte, wobei sich der Preis angeblich eher an der oberen Grenze bewegen soll. Damit könnte der Elden Ring-Film die teuerste Videospielverfilmung aller Zeiten werden.

Zum Vergleich: Die Warcraft-Verfilmung von 2016 hatte ein Produktionsbudget von rund 160 Millionen US-Dollar, der Uncharted-Film von 2022 kostete etwa 120 Millionen US-Dollar. Die stärkste Konkurrenz um den Titel der teuersten Gaming-Verfilmung ist Prince of Persia: Der Sand der Zeit aus dem Jahr 2010, der mit 200 Millionen US-Dollar als bislang teuerster Videospielfilm gilt. Ob sich Investition gelohnt hat, sei in Anbetracht der schlechten Kritiken aber dahingestellt. Sollte der Elden Ring-Film etwas teurer werden, was bei Hollywood-Produktionen nicht unüblich ist, oder das Budget zumindest voll ausschöpfen, könnte er den Titel des teuersten Videospielfilms übernehmen oder ihn sich zumindest mit Prince of Persia teilen.
Warum ist das Budget so hoch?
Dass das Budget so hoch angesetzt wird, dürfte zu großen Teilen an der Filmlänge liegen. Das Drehbuch soll etwa 180 Seiten umfassen, so Deadline. Das lässt vermuten, dass der Elden Ring-Film um die 3 Stunden lang sein könnte. Zudem bietet die Welt von Elden Ring (PS5-Version derzeit 32 Euro auf Amazon) viel Material für aufwendige Inszenierungen. Weitläufige Landschaften, monströse Gegner und spektakuläre Kämpfe dürften einiges an Budget verschlingen. Dass mit Industrial Light & Magic eines der renommiertesten Effektstudios Hollywoods an der Produktion beteiligt ist, unterstreicht diese Annahme.
Quelle(n)
Bildquelle: Krists Luhaers / Unsplash









