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Für viele der beste Teil: Need for Speed-Klassiker kehrt mit 4K zurück – Steam Deck-Unterstützung inklusive

Mit SpeedBreaker kehrt Need for Speed: Most Wanted (2005) auf moderne Hardware zurück – mit bis zu 4K, 60 FPS und Unterstützung für das Steam Deck.
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Mit SpeedBreaker kehrt Need for Speed: Most Wanted (2005) auf moderne Hardware zurück – mit bis zu 4K, 60 FPS und Unterstützung für das Steam Deck.
Für viele Fans gehört Need for Speed: Most Wanted zu den besten Rennspielen aller Zeiten. Mehr als 20 Jahre nach dem Original sorgt nun ein Fanprojekt dafür, dass der Klassiker auf moderner Hardware eine zweite Runde drehen kann.

Um den besten Need for Speed-Ableger scheiden sich die Geister. Fakt ist aber: Most Wanted aus 2005 ist in Community-Diskussionen immer vorne mit dabei und gilt für viele als eines der besten Rennspiele aller Zeiten. Wer den Rennspielklassiker noch einmal erleben möchte, bekommt dank eines Fanprojekts jetzt eine neue Möglichkeit – mit der Grafik der Xbox-360-Version, bis zu 4K-Auflösung, 60 FPS und Widescreen-Support.

Für alle, die Most Wanted noch nicht gespielt haben: Im neunten Ableger der beliebten Rennspiel-Reihe geht es nach Rockport, wo illegale Straßenrennen und wilde Verfolgungsjagden mit der Polizei an der Tagesordnung sind. Nachdem Spieler ihren BMW M3 GTR an den zwielichtigen Rennfahrer Razor abtreten mussten, gilt es, sich durch die sogenannte Blacklist zu arbeiten – eine Rangliste der 15 meistgesuchten Straßenrennfahrer. Dafür müssen Rennen gewonnen, Autos aufgemotzt und die Cops abgeschüttelt werden. Am Ende wartet das Duell mit Razor, um sich den geliebten BMW zurückzuholen.

SpeedBreaker: Most Wanted läuft jetzt ohne Emulator auf moderner Hardware

Mit SpeedBreaker bringt Entwickler Alex Ugarte Most Wanted auf moderne Hardware. Das Besondere: Statt die alte PC-Version aufzupolieren oder die Xbox-360-Fassung zu emulieren, setzt das Projekt auf eine sogenannte statische Rekompilierung. Dabei wird der ursprüngliche Programmcode so übersetzt, dass das Spiel direkt auf moderner Hardware läuft – ganz ohne Emulator. Unterstützt werden bislang das Steam Deck (derzeit 790 Euro auf Amazon) und andere Linux-Geräte sowie Macs mit Apple-Silicon-Chips. Auch auf iPhones und iPads soll Most Wanted mit einem selbst erstellten Build spielbar sein. Eine Windows-Version ist ebenfalls geplant, befindet sich aber noch in der Testphase.

Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SpeedBreaker.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SpeedBreaker.
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SpeedBreaker.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus SpeedBreaker.

Einen kleinen Haken gibt es allerdings: SpeedBreaker liefert keine Spieldateien mit. Für die Installation wird ein Backup der US-amerikanischen Xbox-360-Version benötigt. Das Projekt selbst steht kostenlos auf GitHub zum Download bereit. Wer das Originalspiel besitzt, kann über ein entsprechendes Laufwerk selbst eine Sicherungskopie seiner Disc erstellen. Alternativ lässt sich die US-amerikanische Xbox-360-Version gebraucht kaufen, etwa über eBay. Der Entwickler verweist auf Reddit zwar auch auf ISO-Dateien aus dem Internet, deren Download ist ohne entsprechende Berechtigung allerdings rechtlich problematisch.

Auf Reddit kommt die Neuauflage überwiegend gut an. Einige Spieler fragen sich allerdings, was SpeedBreaker gegenüber einer gemoddeten PC-Version besser macht. Ugarte sagt dazu: „Die PC-Version imitiert die 360-Version, SpeedBreaker IST die 360-Version.“ Für Diskussionen sorgt außerdem, dass der Entwickler bei seiner Arbeit kräftig auf KI-Unterstützung gesetzt hat. Er versichert jedoch, sämtliche Änderungen überprüft und das Spiel ausgiebig auf echter Hardware getestet zu haben. Und wie es scheint, hat ihn das Projekt auf den Geschmack gebracht: Auch Need for Speed: Carbon soll eine entsprechende Neuauflage bekommen.

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Autor: Marius Müller,  9.10.2026 (Update:  9.10.2026)