„Beeindruckend, dass dieses Spiel kostenlos ist“: Racing-Sandbox erobert Steam-Charts

CPM steht für Car Parking Multiplayer. Der Name täuscht aber: CPM 2 ist eine Auto-Sandbox, in der es längst nicht nur darum geht, Autos sauber in Parklücken zu manövrieren. Wie schon der Vorgänger, der übrigens 2017 als Mobile Game für Android und iOS gestartet ist und später auch auf die Nintendo Switch portiert wurde, setzt das Spiel auf eine offene Autowelt, in der Rennen, Fahrzeugtuning und gemeinsame Spritztouren mit anderen Spielern an der Tagesordnung stehen. Der zweite Teil ist am 8. Oktober 2026 in den Early Access gestartet und kommt bei Spielern bislang sehr gut an. Neben einer Top-5-Platzierung in den Steam-Charts unter „Angesagt und kostenlos“ erfreut sich der Titel von OGames bereits rund 200 Bewertungen mit einem ordentlichen Durchschnitt von 88 Prozent.
Beim Lesen der bisherigen Bewertungen zeigt sich: Was Spielern an CPM 2 besonders gefällt, ist, dass es kostenlos spielbar ist. „Beeindruckend, dass dieses Spiel kostenlos ist“, schreibt beispielsweise ein Spieler. Für ein Free-to-Play-Spiel scheint CPM 2 erstaunlich viel Inhalt zu bieten – und braucht sich auf optisch nicht zu verstecken. Dabei soll es dauerhaft kostenlos bleiben. Wie Entwickler OGames auf Steam bestätigt, ist auch nach dem Early Access, der rund ein bis zwei Jahre dauern soll, kein Kaufpreis vorgesehen.
Der Free-to-Play-Status ist aber nicht alles, was Spielern an CPM 2 gefällt. Besonders die umfangreichen Tuning-Möglichkeiten kommen gut an. Spieler können ihre Fahrzeuge nicht nur optisch aufmotzen, sondern auch technisch ordentlich unter der Haube schrauben – etwa Motoren tauschen, Turbolader einbauen oder das Fahrwerk anpassen. Lob gibt es außerdem für die detaillierten Fahrzeugmodelle, die abwechslungsreiche Spielwelt und die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden auf Spritztour zu gehen oder bei Autotreffen die eigenen Umbauten zu präsentieren. Einige Spieler heben zudem hervor, dass CPM 2 auch auf älteren Rechnern überraschend flüssig läuft. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 790 Euro auf Amazon) ist allerdings noch unbekannt.
Ein Wehrmutstropfen: Das Handling scheint noch ausbaufähig zu sein. Einige Spieler beschreiben das Fahrverhalten als schwammig und wenig realistisch. Auch die Lenkradunterstützung funktioniert offenbar noch nicht immer wie gewünscht. Darüber hinaus berichten einige Spieler von Bugs, gelegentlichen FPS-Einbrüchen und verschwundenen Fahrzeugdesigns. Auch die Monetarisierung wird bisweilen kritisiert, da besonders begehrte Fahrzeuge größere Mengen an Ingame-Währung kosten, die sich auch für Echtgeld kaufen lässt. Insgesamt scheint CPM 2 aber schon vieles richtig zu machen, womit sich ein Blick in den kostenlosen Early Access für Racing-Fans lohnen dürfte.

















