MSI Stealth 16 (2026): Neues Modell verzichtet auf wichtige Funktion des Vorgängers

MSI hat die Stealth-Serie in diesem Jahr überarbeitet und ihr ein neues Gehäusedesign spendiert, das sich an der Prestige-Serie orientiert. Damit soll die bislang vor allem auf Gaming ausgerichtete Modellreihe stärker auch Content Creator ansprechen und eine breitere Käuferschicht erreichen. So schick das neue Design auch sein mag, verzichtet MSI allerdings überraschenderweise auf den integrierten SD-Kartenleser, der beim Stealth-Modell von 2023 noch vorhanden war.
Bei den meisten Gaming- und Multimedia-Laptops lässt sich ein fehlender SD-Kartenleser heutzutage durchaus verschmerzen. Das gilt insbesondere für kleinere, besonders dünne und leichte Geräte der U-Serie. Beim Stealth 16 sieht die Sache allerdings anders aus. Das größere und leistungsstärkere Notebook richtet sich gezielt an Nutzer, die Videos bearbeiten oder mit anspruchsvoller Studio-Software arbeiten. Gerade hier ist ein SD-Kartensteckplatz durchaus sinnvoll. Für viele Fotografen und Videografen dürfte die direkte Übertragung von Bildern und Videos über einen integrierten Kartenleser nach wie vor die bevorzugte Lösung sein. Dass MSI darauf beim neuen Stealth verzichtet, ist daher ein kleiner Wermutstropfen.
Neben dem Kartenleser fällt beim neuen Modell auch der integrierte Nummernblock weg. Außerdem wurden die bislang größeren Pfeiltasten durch kleinere, eng beieinanderliegende Tasten ersetzt, wie sie auch beim aktuellen Prestige 16 zum Einsatz kommen.
Trotz dieser Unterschiede ist das überarbeitete Stealth 16 dem älteren Modell von 2023 in nahezu allen anderen Bereichen klar überlegen – von den Abmessungen über die Akkulaufzeit bis hin zum gesamten Erscheinungsbild. Die gestrichenen Funktionen dürften bei der Entscheidung zwischen dem alten und dem neuen Stealth daher eher kleinere Ärgernisse als echte Ausschlusskriterien darstellen. Weitere Informationen zum Notebook liefert unser ausführlicher Test des MSI Stealth 16 (2026).














