Microsoft hat deutlich gemacht, Nutzer während der Installation von Windows 11 keine lokalen Konten erstellen lassen zu wollen. Schon zuvor hatte das Unternehmen oft die aus seiner Sicht bestehenden Nachteile von Offline-Konten hervorgehoben – allen voran den fehlenden Zugriff auf die Synchronisierungsfunktionen.
In früheren Versionen blockierte Microsoft bereits den beliebten Befehl OOBE\bypassnro, mit dem sich ein Teil des Einrichtungsprozesses überspringen ließ. Dadurch war es bisher möglich, ein Offline-Konto anzulegen. Nun hat Microsoft seine Haltung weiter verschärft.
Wie im Zuge der Veröffentlichung der neuesten Vorschauversionen angekündigt wurde, erfordert der Einrichtungsprozess von Windows 11 jetzt zwingend eine Internetverbindung. Damit hat Microsoft es deutlich erschwert, die Anmeldepflicht während der sogenannten Out-of-Box Experience (OOBE) zu umgehen.
Das Unternehmen argumentiert, dass Nutzer beim Versuch, den Anmeldeprozess zu überspringen, „versehentlich wichtige Einrichtungsbildschirme überspringen“ könnten. Zudem sei ein PC mit einem Offline-Konto laut Microsoft „nicht vollständig für die Nutzung konfiguriert“.
Bemerkenswert ist, dass Microsoft auf den OOBE-Bildschirmen auch aktiv versucht, seinen Microsoft-365-Plan zu bewerben und die Einrichtung von OneDrive zu fördern. Mit den neuen Einschränkungen scheint das Unternehmen sicherstellen zu wollen, dass Nutzer diese Schritte beim Einrichten ihres Windows-11-PCs (etwa eines Geekom A6 Mini-PCs, derzeit für rund 550 Euro auf Amazon) nicht einfach überspringen.
Natürlich sind die neuen Beschränkungen nicht die einzige Neuerung des aktuellen Beta-Builds. Microsoft hat auch einige praktische Funktionen hinzugefügt, darunter einen verbesserten Dark-Mode. All diese Änderungen sollen nach weiteren Testphasen in die stabile Windows-11-Version übernommen werden.









