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Monster Hunter Wilds: Title Update 4 bringt zwar mehr FPS und behebt Ruckler, hat aber auch seinen Preis

Monster Hunter Wilds zeigt bei hohen Textureinstellungen ein merkwürdiges Verhalten: Einige Texturen laden erst verzögert oder gar nicht – wie zum Beispiel die Bodentextur in dieser Zwischensequenz. (Bildquelle: Digital Foundry)
Monster Hunter Wilds zeigt bei hohen Textureinstellungen ein merkwürdiges Verhalten: Einige Texturen laden erst verzögert oder gar nicht – wie zum Beispiel die Bodentextur in dieser Zwischensequenz. (Bildquelle: Digital Foundry)
Monster Hunter Wilds hat diese Woche den ersten von drei geplanten PC-Performance-Patches erhalten und ist nun deutlich besser spielbar. Allerdings deckt eine Analyse von Digital Foundry in bestimmten Bereichen eine erschreckend schlechte Texturqualität auf – selbst bei hohen Einstellungen. Die Texturen auf „Mittel” haben sich hingegen flächendeckend verbessert.

Zwei Schritte vor, einer zurück: Monster Hunter Wilds hat endlich ein längst überfälliges Performance-Update für alle Plattformen erhalten – das erste von drei geplanten PC-Optimierungen. Capcom ist es gelungen, das starke Ruckeln (Stuttering), das zuvor durch das Streaming von High-Texturen verursacht wurde, zu beheben.

Laut einer Analyse von Digital Foundry reduziert das kostenlose Title Update 4 zudem den GPU-Leistungsbedarf bei mittleren und hohen Einstellungen um etwa 8–9 %, zumindest auf der für den Test genutzten Nvidia GeForce RTX 3070 mit 8 GB VRAM.

Dennoch lässt sich der Elefant im Raum kaum ignorieren: Während sich die Texturqualität auf der Stufe „Mittel“ flächendeckend verbessert hat, sehen einige Texturen auf „Hoch“ schlechter aus, brauchen länger zum Laden oder laden gar nicht erst. Unser Header-Bild aus der Digital-Foundry-Analyse verdeutlicht das Problem am stärksten – glücklicherweise ist dies aber das extremste Beispiel, normalerweise sieht das Spiel deutlich besser aus.

Die offizielle Update-Roadmap von Capcom für Monster Hunter Wilds (Bildnachweis: Capcom)
Die offizielle Update-Roadmap von Capcom für Monster Hunter Wilds (Bildnachweis: Capcom)

Das Title Update 4 ist das erste von zwei plattformübergreifenden Updates zur Leistungssteigerung und das erste von drei spezifischen PC-Optimierungen. Capcom ist zugutezuhalten, dass das Update die Spielbarkeit für PC-Nutzer bereits deutlich verbessert hat. Wie versprochen ziehen sich die geplanten Updates bis ins Jahr 2026, wobei das Erscheinen von Update 4 so kurz nachdem der Game Director die Fans um eine „zweite Chance“ bat, kaum wie ein Zufall erscheint. Wird Monster Hunter Wilds durch das Rebalancing und weitere Optimierungen die Gunst der breiten Fan-Gemeinde zurückgewinnen? Es bleibt abzuwarten.

In der Zwischenzeit schlüsselt die Analyse von Digital Foundry die Unterschiede zwischen Update 3 und 4 sehr gut auf. Sie zeigt, dass sich besonders für Nutzer, die mittlere Grafikeinstellungen verwenden, eine große Verbesserung ergibt. Bei hohen Einstellungen bleibt die Optik zwar durchwachsen, doch das Ende der Performance-Ruckler auf 8-GB-Grafikkarten ist ein riesiges Plus.

Für Spieler anderer RE-Engine-Titel werfen die Performance-Probleme von Wilds und Dragon’s Dogma 2 jedoch Fragen auf: Ist die RE Engine wirklich nur für Spiele geeignet, die Raum für Raum aufgebaut sind, wie Devil May Cry und Resident Evil, oder gibt es andere Faktoren, die die Engine in Open-World-Titeln so schwer optimierbar machen?

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-12 > Monster Hunter Wilds: Title Update 4 bringt zwar mehr FPS und behebt Ruckler, hat aber auch seinen Preis
Autor: Christopher Harper, 21.12.2025 (Update: 21.12.2025)