Morefine bringt neuen lüfterlosen Mini-PC mit Alder-Lake-Einstiegs-CPU und zahlreichen älteren Anschlüssen auf den Markt

Morefine hat still und leise einen neuen lüfterlosen Mini-PC namens IPC-200 auf den Markt gebracht. Das Modell ist speziell auf industrielle Anwendungen zugeschnitten und bietet mehrere Eigenschaften, die einen Betrieb in Umgebungen ermöglichen sollen, die für herkömmliche PCs ungeeignet sind. Im Inneren arbeitet Intels sparsamer, auf Alder Lake basierender N100-Prozessor. Arbeitsspeicher und Massenspeicher sind nicht enthalten und müssen daher selbst ergänzt werden. Der Verzicht auf Lüfter beseitigt zudem eine potenzielle Fehlerquelle und dürfte es ermöglichen, den Mini-PC über längere Zeiträume unbeaufsichtigt zu betreiben.
Der Alder-Lake-N-Chip dürfte zwar keine Benchmark-Rekorde brechen, seine niedrige Leistungsaufnahme ist bei einem Gerät dieser Art, bei dem eine hohe Betriebszeit im Vordergrund steht, jedoch sinnvoll. Der Prozessor verfügt über vier Kerne und vier Threads, erreicht einen Boost-Takt von bis zu 3,4 GHz und hat eine TDP von 6 Watt. Morefine verbaut den IPC-200 in einem vollständig lüfterlosen Gehäuse, dessen Oberseite und Seiten von großen Kühlrippen geprägt sind.
Bei den Anschlüssen stehen unter anderem zwei Gigabit-Ethernet-Ports sowie HDMI- und VGA-Ausgänge zur Verfügung. Morefine hat außerdem sechs USB-A-Anschlüsse verbaut. Vier USB-3.2-Ports befinden sich zusammen mit dem Einschaltknopf auf einer Seite des Gehäuses, während zwei USB-2.0-Anschlüsse neben den Ethernet-Ports sitzen. Der Morefine IPC-200 verfügt darüber hinaus über zwei serielle Anschlüsse mit den Bezeichnungen COM1 und COM2 sowie einen 3,5-mm-Audioanschluss. Für Internet- und Netzwerkverbindungen stehen schließlich zwei Ethernet-Anschlüsse mit jeweils 1 Gbit/s sowie Wi-Fi 5 zur Verfügung.
Morefine listet den IPC-200 derzeit für 249 Euro in seinem Online-Shop. Aktuell ist lediglich die Barebone-Variante mit dem mittlerweile betagten Alder-Lake-Prozessor erhältlich. Das Auswahlmenü auf der Morefine-Webseite deutet allerdings darauf hin, dass zu einem späteren Zeitpunkt weitere Konfigurationen angeboten werden könnten.

















