Nachdem ein zuverlässiger Leaker schon vergangene Woche viele Details zur Ausstattung des Motorola Edge 70 Fusion enthüllt hat, zeigt sich das Mittelklasse-Smartphone nun erstmals bei Geekbench. Der Benchmark-Eintrag deutet darauf, dass der Qualcomm Snapdragon 7s Gen 4 zum Einsatz kommt, während frühere Gerüchte noch vom Snapdragon 7s Gen 3 gesprochen haben. Der Performance-Unterschied dieser beiden Chips ist minimal.
Der Snapdragon 7s Gen 4 besitzt insgesamt vier ARM Cortex-A720 Performance-Kerne, von denen einer Boost-Taktfrequenzen bis 2,7 GHz erreicht, sowie vier Cortex-A520 Effizienz-Kerne. Der 4 nm ARM-Chip aus dem Vorjahr ist rund 10,5 Prozent leistungsstärker im Vergleich zum MediaTek Dimensity 7300, der im Motorola Edge 60 Fusion (ca. 199 Euro auf Amazon) zum Einsatz kommt. Zumindest eine Variante des Smartphones ist mit 12 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Das Edge 70 Fusion ist damit kein gravierendes Performance-Upgrade im Vergleich zum direkten Vorgängermodell, das Mittelklasse-Smartphone soll aber trotzdem einige bedeutende Verbesserungen erhalten.
Denn Motorola soll einen wesentlich größeren 7.000 mAh Akku verbauen, der über USB-C mit bis zu 68 Watt geladen werden kann. Das 6,78 Zoll große AMOLED-Display erreicht angeblich eine höhere Bildfrequenz von 144 Hz und eine HDR-Spitzenhelligkeit von 5.200 Nits. Das Smartphone soll ein wasserfestes Gehäuse, eine 50 MP Hauptkamera, eine 32 MP Selfie-Kamera und eine Stoff-Rückseite bieten. Motorola garantiert angeblich drei große Betriebssystem-Updates, wobei der Software-Support wie schon beim Vorgängermodell in Europa auf vier große Updates erweitert werden könnte.






