Motorola hat zwei neue Smartphones vorgestellt, wobei es sich im Prinzip bei der Power-Version um eine Modellversion mit einem größeren Akku handelt. Dessen Akkukapazität wächst von 5.200 auf 6.000 mAh. wobei sich die Bautiefe aber nicht ändert. Abgesehen davon bleibt das Gesamtpaket mehr oder weniger identisch: So kommt mit dem MediaTek Helio G81 Extreme ein SoC ohne 5G-Mobilfunkmodem zum Einsatz, welcher auf einen 8 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der interne Speicher ist 128 oder 256 Gigabyte groß, dabei kann dieser mithilfe einer microSD-Speicherkarte unkompliziert um bis zu einen Terabyte erweitert werden. Dann muss auf die Nutzung einer zweiten SIM-Karte aber verzichtet werden.
Verbaut ist ein 6,72 Zoll großes Display (Full HD+), das auf der LC-Technologie basiert und auch nur eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz unterstützt. Immerhin: Das Display wird laut Motorola von Corning Gorilla Glass 3 geschützt und dürfte damit im besten Fall einen Sturz oder das unsanfte Anstoßen verkraften. Den Anforderungen der IP64 entspricht das Telefon Herstellerangaben zufolge. Damit ergibt sich ein gewisser Schutz vor durch eindringenden Staub und eindringendes Wasser verursachten Schäden. Wirklich wasserdicht und etwa für die Unterwasserfotografie geeignet ist das Smartphone somit aber nicht.
In der Kommunikation legt Motorola auch einen Fokus auf das Kamera-Setup. Allerdings kommt zusätzlich zum mit 50 Megapixeln auflösenden Sony Lytia 600-Sensor letztlich nur eine Ultra-Weitwinkelkamera mit 5 Megapixeln und noch eine Zusatzlinse zur Reduktion von Flackern zum Einsatz, eine Tele-Kamera fehlt komplett. Die Frontkamera löst mit 32 Megapixeln auf. Das Moto G17 wird voraussichtlich ab Mitte Februar für 189 Euro und das Moto G17 Power zu einem späteren Zeitpunkt ab 279 Euro erhältlich sein. Angeboten wird das Smartphone in mehreren Pantone-Farbversionen.
Quelle(n)
Motorola























