Das Xiaomi 17 Pro Max wird als Kamera-Flaggschiff vermarktet, die Ausstattung entspricht auf dem Papier aber jener vieler Konkurrenzmodelle. Denn Xiaomi verbaut eine 50 MP f/1.7 Hauptkamera mit 1/1,28 Zoll Sensor, eine 50 MP f/2.4 Ultraweitwinkel-Kamera mit 1/2,88 Zoll Sensor, und eine 50 MP f/2.6 Periskop-Tele-Kamera mit 1/1,95 Zoll Sensor, fünffachem optischen Zoom und Makro-Modus.
In der ausführlichen Analyse von DxOMark kann dieses Kamerasystem größtenteils eine gute Bildqualität zeigen, allerdings führen einige Schwächen zu Punktabzug. Daher reicht es mit insgesamt 159 Punkten nur für Platz 13 auf der Bestenliste, weit abgeschlagen hinter dem Apple iPhone 17 Pro mit 168 Punkten (ca. 1.289 Euro auf Amazon), dem Vivo X300 Pro mit 171 Punkten und dem Huawei Pura 80 Ultra mit 175 Punkten.
DxOMark kritisiert vor allem zwei Schwächen im Vergleich zu den besser bewerteten Konkurrenten. Erstens bietet die Ultraweitwinkel-Kamera nur eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 17 mm, während beispielsweise das iPhone 17 Pro mit einem 13 mm Objektiv ein wesentlich größeres Sichtfeld abdecken kann. Und zweitens zeigen Videoaufnahmen vergleichsweise viel Bildrauschen, der Weißabgleich und die Belichtung können instabil sein, und die Bildstabilisierung arbeitet unruhig, selbst dann, wenn sich die Person, welche das Xiaomi 17 Pro Max hält, nicht bewegt.
Der Test zeigt auch einige kleinere Probleme auf, etwa eine nicht ganz perfekte Bokeh-Simulation im Porträt-Modus, denn sehr kleine Objekte wie einzelne Haare werden nicht korrekt freigestellt. Gerade bei Fotos kann das Xiaomi 17 Pro Max ansonsten aber größtenteils überzeugen, denn Bilder werden detailreich, farbtreu und mit wenig Bildrauschen aufgezeichnet. Nähere Informationen zum Xiaomi 17 Pro Max gibts auch in unserem ausführlichen Testbericht.

















