Motorola Moto G37 launcht mit großem Akku, geschmeidigem Display und günstigem Preis

Motorola hat das Moto G37 offiziell vorgestellt, das günstigste von drei neuen Moto-G-Smartphones, die heute zusammen mit dem Moto G47 und Moto G37 Power angekündigt worden sind. Das Smartphone ist am unteren Ende der Serie angesiedelt und setzt auf eine vertraute Formel: 5G, ein 120Hz-Display, einen großen Akku und einfache Robustheitsangaben.
Das 6,67 Zoll große Panel ist ein LCD mit Full-HD+-Auflösung und 120Hz, geschützt durch Corning Gorilla Glass 7i. Für den Ton sorgen Stereo-Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Abstimmung und kabelgebundenes Hi-Res Audio, dazu kommt ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss, der im Jahr 2026 immer seltener geworden ist.
Als Prozessor dient der MediaTek Dimensity 6300, ein 6nm-Achtkerner mit 2,4GHz und Arm-Mali-G57-MP2-GPU. Der physische Arbeitsspeicher ist auf 4GB LPDDR4X-RAM begrenzt, eine Variante mit 8GB gibt es nicht mehr. Motorola bewirbt zwar "bis zu 12GB", dabei sind jedoch bis zu 8GB virtueller RAM per RAM Boost eingerechnet, der einen Teil des internen Speichers nutzt. Käufer können zwischen 64GB, 128GB und 256GB UFS-2.2-Speicher wählen, der per microSD-Karte um bis zu 1TB erweitert werden kann.

Das Moto G37 dürfte auf das Moto G35 5G folgen, das im September 2024 in Europa für 199 Euro gestartet ist. Damit ist das neue Modell im Jahresvergleich rund 25 Prozent teurer. Bei den Neuerungen gibt es eine Mischung aus Upgrades und Downgrades. Unsere Prozessor-Datenbank führt den MediaTek Dimensity 6300 mit einem durchschnittlichen Geekbench-6.6-Ergebnis von 769 Punkten im Single-Core- und 1.979 Punkten im Multi-Core-Test, während der bisherige Unisoc T8100/T760 auf 738 beziehungsweise 2.168 Punkte kommt. Auf dem Papier deutet das auf einen kleinen Single-Core-Zuwachs, aber einen Rückschritt bei der Multi-Core-Leistung hin. Der Dimensity 6300 setzt auf zwei Cortex-A76-Performance-Kerne, sechs Cortex-A55-Effizienzkerne und eine Mali-G57-MC2-GPU, während der Unisoc T8100/T760 vier Cortex-A76-Performance-Kerne, vier Cortex-A55-Effizienzkerne und eine Mali-G57-MC4-GPU genutzt hat.
Motorola hat auch die Hardware rund um den Chipsatz neu zusammengestellt. Im Vergleich zum Moto G35 5G verliert das Moto G37 die Ultraweitwinkelkamera auf der Rückseite, außerdem sinkt die Auflösung der Selfie-Kamera von 16MP auf 8MP. Dafür gibt es ein robusteres Gehäuse mit Gorilla Glass 7i, IP64-Schutz und MIL-STD-810H-Zertifizierung. Das Smartphone wird zudem mit Android 16 ausgeliefert und bringt Google-Funktionen wie Gemini und Circle to Search mit.
Das Kamerasystem auf der Rückseite besteht im Wesentlichen aus einer einzelnen Kamera: einer 50MP-Einheit mit f/1,8, PDAF und Quad-Pixel-Binning auf eine Ausgabe mit 12,5MP, begleitet von einem 2-in-1-Umgebungs- und Flicker-Lichtsensor. Die Selfie-Kamera ist ein 8MP-Modul mit f/2,0 und Fixfokus. Beide Kameras unterstützen maximal 2K-Video mit 30 FPS.
Das Smartphone besitzt einen Akku mit 5.200mAh, dabei handelt es sich um die typische Kapazität. Motorola garantiert bei jedem Gerät eine minimale Nennkapazität von 5.100mAh, diese Angabe ist für das EU-Energielabel erforderlich. Das Smartphone misst 166,23 x 76,50 x 7,85 mm, wiegt 191 g und ist nach IP64 zertifiziert, also nur spritzwassergeschützt und nicht zum Untertauchen geeignet. Dazu kommt eine MIL-STD-810H-Zertifizierung. Bei der Konnektivität werden 5G Sub-6-GHz, Wi-Fi 5 (802.11 a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.4, NFC, UKW-Radio und ein USB-C-2.0-Anschluss unterstützt. Als Software kommen Android 16 mit Motorolas Hello UX, Moto Secure, Gemini und Circle to Search zum Einsatz.

Das Moto G37 kostet in Deutschland 249 Euro und wird in Pantone Impenetrable, Pantone Nautical Blue und Pantone Fuchsia Red erhältlich sein. Motorola hat bisher aber noch keinen konkreten Launch-Termin genannt.






