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Neu auf Steam: Dieses Mittelalter-Aufbauspiel lässt ganze Grafschaften entstehen

County of Fortune ist am 5. November auf Steam in den Early Access gestartet.
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County of Fortune ist am 5. November auf Steam in den Early Access gestartet.
In County of Fortune bauen Spieler nicht eine einzelne Stadt, sondern verhelfen einer ganzen Grafschaft zu wirtschaftlichem Aufschwung. Das mittelalterliche Aufbauspiel ist am 5. November auf Steam in den Early Access gestartet und zum Launch mit 10 Prozent Rabatt für 22,49 Euro erhältlich.

Wer in klassischen Aufbauspielen gerne jedes einzelne Gebäude sorgfältig platziert, muss sich in County of Fortune etwas umgewöhnen. Das neue Mittelalter-Strategiespiel des tschechischen Studios Nepos Games setzt nämlich auf einen deutlich größeren Maßstab. Statt sich um den Aufbau einer einzelnen Stadt zu kümmern, übernehmen Spieler die Verwaltung einer ganzen Grafschaft.

Der eigentliche Städtebau läuft dabei größtenteils automatisch ab. Spieler suchen sich geeignete Standorte für neue Siedlungen, die anschließend nach und nach wachsen und sich weitgehend selbstständig entwickeln. Entscheidend ist vor allem, was die einzelnen Ortschaften wirtschaftlich zu bieten haben. Während ein Dorf beispielsweise Landwirtschaft betreibt, könnte sich ein anderes auf die Holzproduktion oder den Abbau wertvoller Rohstoffe spezialisieren. Da nicht überall dieselben Ressourcen verfügbar sind, müssen die Siedlungen zusammenarbeiten. Dafür werden Handelsrouten über Straßen und schiffbare Flüsse eingerichtet, damit Waren und Rohstoffe auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Neben der Wirtschaft spielen auch politische und gesellschaftliche Aspekte eine Rolle. Bürgermeister bringen unterschiedliche Fähigkeiten und Boni mit, während einflussreiche Adelshäuser die Entwicklung der Region mitbestimmen. Auch die verschiedenen Kulturen haben ihre eigenen Besonderheiten und beeinflussen, wie sich die einzelnen Siedlungen entwickeln. Welche Richtung die Grafschaft insgesamt einschlägt, bleibt aber weitgehend den Spielern überlassen. County of Fortune setzt auf eine offene Sandbox ohne Kämpfe oder größeren Zeitdruck.

In County of Fortune wachsen die Siedlungen weitgehend selbstständig. (Im Bild: Ein Screenshot aus County of Fortune)
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In County of Fortune wachsen die Siedlungen weitgehend selbstständig. (Im Bild: Ein Screenshot aus County of Fortune)
Damit die Wirtschaft läuft, müssen Rohstoffe und Waren zwischen den Siedlungen verteilt werden. (Im Bild: Ein Screenshot aus County of Fortune)
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Damit die Wirtschaft läuft, müssen Rohstoffe und Waren zwischen den Siedlungen verteilt werden. (Im Bild: Ein Screenshot aus County of Fortune)

Die ersten Steam-Reviews fallen überwiegend positiv aus: 86 Prozent der bislang 43 Nutzerrezensionen empfehlen County of Fortune weiter. Gelobt werden vor allem das ungewöhnliche Aufbaukonzept, die durchdachten Produktionsketten und das entspannte Spieltempo. Die Benutzeroberfläche wirkt allerdings recht unübersichtlich und auch bei der Handelsverwaltung sehen einige Spieler noch Verbesserungspotenzial. Immerhin haben die Entwickler schon vor dem Early-Access-Start auf Community-Feedback reagiert und unter anderem das Kultursystem und die Bürgermeister überarbeitet.

An Interesse mangelte es jedenfalls nicht: Über 200.000 Spieler hatten das Aufbauspiel auf ihrer Steam-Wunschliste und beim Steam Next Fest im Juni gehörte die Demo zu den 50 meistgespielten Titeln. Letztere ist übrigens weiterhin verfügbar, das Spiel kann also kostenlos ausprobiert werden. Wer danach dranbleiben möchte, bekommt County of Fortune auf Steam noch bis zum 15. November mit 10 Prozent Launch-Rabatt für 22,49 statt knapp 25 Euro. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 780 Euro) ist der Titel als „Spielbar“ eingestuft. 

Einen ersten Eindruck gibt’s im folgenden Trailer:

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-11 > Neu auf Steam: Dieses Mittelalter-Aufbauspiel lässt ganze Grafschaften entstehen
Autor: Marius Müller,  6.11.2026 (Update:  6.11.2026)