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Neue Smart-Glasses mit KI-Live-Übersetzung und 12MP-Sony-Kamera veröffentlicht

Die Rollme AuraView Smart-Glasses
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Die Rollme AuraView Smart-Glasses
Die Brille ist mit einer 12MP-Kamera von Sony ausgestattet, die eine elektronische Bildstabilisierung und eine Auslösezeit von 0,6 Sekunden bietet. Hinzu kommen ein Zwei-Chip-System für KI-Assistent, Bilderkennung und Echtzeitübersetzung, zwei Lautsprecher mit Geräuschunterdrückung sowie ein 280mAh-Akku.

Rollme hat mit der View Series eine neue Reihe smarter KI-Brillen vorgestellt. Die beiden Modelle AuraView und ProView kombinieren eine Kamera für Aufnahmen aus der Ich-Perspektive mit einem integrierten KI-Assistenten und Open-Ear-Audio. Beide Brillen sind im offiziellen Onlineshop von Rollme erhältlich.

Die Rollme AuraView

Beide Brillen verwenden eine 12MP-Kamera von Sony, die laut Rollme innerhalb von 0,6 Sekunden nach Betätigung des Auslösers ein Bild aufnimmt. Eine elektronische Bildstabilisierung soll Verwacklungen und Bewegungsunschärfe bei Videos aus der Ich-Perspektive reduzieren, einem Bereich, in dem am Kopf getragene Kameras häufig Schwächen zeigen. Angaben zu Videoauflösung, Bildrate und integriertem Speicher hat Rollme nicht veröffentlicht.

Für die Softwarefunktionen kommt eine Zwei-Chip-Architektur zum Einsatz. Der integrierte Assistent beantwortet Fragen, ruft Informationen ab und erledigt per Sprachsteuerung alltägliche Aufgaben. Die visuelle Erkennung identifiziert Objekte und Sehenswürdigkeiten im Sichtfeld und übersetzt Bücher sowie gedruckte Texte. Ein separater Modus für Echtzeitübersetzungen überträgt fremdsprachige Gespräche und ist laut Rollme für Reisen und Studium vorgesehen.

Die Rollme ProView Smart-Glasses

Das Unternehmen hat nicht angegeben, ob die Verarbeitung direkt auf der Brille oder in der Cloud erfolgt und welche Sprachen unterstützt werden. Für die Audiowiedergabe sind zwei unabhängig arbeitende Lautsprecher zuständig. Hochempfindliche Mikrofone und eine Geräuschunterdrückung sollen Bluetooth-Anrufe verbessern. Der 280mAh-Akku soll laut Rollme einen ganzen Tag durchhalten, eine konkrete Laufzeit in Stunden nennt der Hersteller jedoch nicht.

Die beiden Modelle unterscheiden sich beim Design des Gestells, nicht aber bei der Hardware. Die AuraView besitzt eine Halbrandfassung aus Metall und braun getönte Gläser. Die ProView verwendet eine Vollrandfassung und wird mit zwei Gläsersätzen ausgeliefert, dunklen Sonnenbrillengläsern und transparenten Gläsern. Dadurch eignet sie sich besser für den Wechsel zwischen Innen- und Außenbereichen. Beide Gestelle bestehen aus TR90 und sollen laut Rollme ihr Gewicht gleichmäßig verteilen, um auch bei längerem Tragen bequem zu bleiben. Gewichtsangaben hat das Unternehmen für keines der Modelle veröffentlicht.

Der Einführungspreis von rund 90 Euro liegt etwa 20 Euro über dem Preis der AirView-Brille, die Rollme im August 2025 für umgerechnet knapp 70 Euro auf den Markt gebracht hat. Das entspricht innerhalb eines Jahres einer Preissteigerung von etwa 25 Prozent.

Quelle(n)

Rollme (1, 2)

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Autor: Antony Muchiri, 19.08.2026 (Update: 19.08.2026)