Framework Laptop 13 Pro: Linux-Nutzer wechseln offenbar kaum zu Windows

Framework hat den Laptop 13 Pro im April vorgestellt, fünf Jahre nach dem Marktstart des Framework Laptop 13. Die lange Wartezeit hat sich angesichts der umfangreichen Verbesserungen ausgezahlt. Vom Display und Gehäuse bis hin zur Akkulaufzeit hat der Framework Laptop 13 Pro im Test überzeugt und mit 88 Prozent die Wertung "sehr gut" erhalten.
Neben der Reparierbarkeit und den umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten schätzen viele Nutzer Framework-Laptops auch wegen der Linux-Unterstützung des Unternehmens. Beim kürzlich vorgestellten Framework Laptop 12 kann bei der vorkonfigurierten Ausführung beispielsweise zwischen Fedora Linux und Windows gewählt werden.
Die Fedora-Version des Framework Laptop 12 ist etwas günstiger als das Windows-Modell. Mit dem Intel Core 3 304, 8GB RAM und 512GB Speicher kostet der Laptop mit Fedora 789 Euro, während für Windows 11 899 Euro anfallen. Windows-Nutzer könnten daher theoretisch Geld sparen, indem sie die Linux-Version kaufen und Windows später selbst installieren. Laut Framework geschieht dies jedoch nur selten.
Framework hat auf X erklärt, dass die meisten Käufer des Framework Laptop 13 Pro mit Ubuntu das vorinstallierte Betriebssystem behalten oder zu einer anderen Linux-Distribution wechseln. Da sich auch die Mehrheit der bisherigen Vorbesteller des neuen Framework Laptop 12 für Fedora statt Windows entscheidet, dürfte sich dieses Nutzungsverhalten auf das kleinere Modell übertragen.
Framework nimmt inzwischen Vorbestellungen für die nächste Produktionscharge des Framework Laptop 13 Pro entgegen. Die Auslieferung beginnt im November.







