Framework: Laptop-Hersteller wurde indirekt gehackt, Kundendaten kompromittiert

Framework hat Kunden per E-Mail über einen Sicherheitsvorfall informiert, bei dem persönliche Daten offengelegt worden sind. Ursache war ein Zero-Day-Angriff auf den Business-Intelligence-Dienstleister Metabase. Der Reddit-Nutzer MeLikaDoTheChaCha hat die E-Mail veröffentlicht. Framework hat die Benachrichtigung am Abend des Donnerstags, 6. August, verschickt. Demnach haben Unbefugte auf Namen, bei der Anmeldung verwendete IP-Adressen, Anschriften, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Kunden zugegriffen.
Metabase hat den Angriff am 6. August bekannt gegeben und davor gewarnt, dass seine Cloud-Plattform über eine zuvor unbekannte Schwachstelle in Version 1.58 und neuer kompromittiert worden ist. Auch selbst gehostete Installationen waren demnach gefährdet. Der Angreifer soll die Sicherheitslücke genutzt haben, um beliebige SQL-Befehle in die Anwendungsdatenbank einzuschleusen. Dadurch könnte er Administratorzugriff erlangt und gespeicherte Datenbank-Zugangsdaten offengelegt haben.
Framework hat nach eigenen Angaben sämtliche Zugangsdaten ausgetauscht, nachdem das Unternehmen über den Vorfall informiert worden war. Veränderungen an Administratorrechten oder an Systemen außerhalb von Metabase seien nicht festgestellt worden. Sprecher Eric Schumacher hat gegenüber TechCrunch erklärt, dass "alle Kunden" betroffen seien, eine konkrete Zahl aber nicht genannt. Framework untersucht noch, ob auch Geschäftskunden betroffen sind. Die Zero-Day-Schwachstelle von Metabase hat nach bisherigen Erkenntnissen mindestens ein weiteres Unternehmen getroffen, Tally.






