Neben dem Framework Laptop 13 Pro wirkt das ursprüngliche Laptop 13.5 wie ein früher Prototyp

Notebooks von großen Herstellern wie Dell, HP oder Lenovo haben in der Regel einen Aktualisierungszyklus von zwei bis drei Jahren, bevor wesentliche äußerliche Änderungen eingeführt werden. Das Framework-Laptop sieht jedoch seit der Markteinführung des ersten Modells im Jahr 2021 — vor über fünf Jahren – unverändert aus. Folglich bringt das neue Laptop 13 Pro dank der langen Entwicklungszeit umfangreiche Neuerungen für die Serie mit sich. Nach unseren Erfahrungen mit einem Testgerät sind die meisten dieser Änderungen das lange Warten jedoch absolut wert.
Wie bereits in unserem Testbericht zum Laptop 13 Pro erwähnt, die Display-Rückseite, die Handballenauflage und die Gehäuse-Unterseite (auch A-, C- und D-Abdeckungen gennant) bestehen aus CNC-gefrästen 6063-Aluminiumblöcken – im Gegensatz zu den gefrästen Aluminiumteilen des ursprünglichen Laptop 13.5. Der Unterschied in Bezug auf Steifigkeit ist sofort spürbar und unverkennbar: Das neuere Modell ist deutlich weniger anfällig für Knarren, Verwindungen und allgemeine Verformungen als sein unmittelbarer Vorgänger. In dieser Hinsicht fühlt sich das Laptop 13 Pro eher wie traditionelle Konkurrenten wie das Dell XPS oder das HP Elite an. Das ursprüngliche Laptop 13.5 ließ in diesem Bereich etwas zu wünschen übrig.
Die höhere Qualität bringt ein höheres Gewicht mit sich, doch dieser Kompromiss ist angesichts der besseren Reparierbarkeit und der Verbesserungen in der Verarbeitung wohl mehr als gerechtfertigt.
Allerdings sind nicht alle Änderungen perfekt. Der Kunststoffrahmen des Displays (sogenannte B-Abdeckung) ist ähnlich wie beim ursprünglichen Laptop 13.5 dank Magnete abnehmbar, sodass der Hersteller weiterhin Rahmenoptionen in unterschiedlichen Farben anbieten kann. Dieser innere Displayrahmen wirkt dennoch deutlich weniger stabil als der Rest des Geräts, und die magnetischen Abdeckungen rasten nicht immer perfekt an den Kanten ein, wie unser Bild unten zeigt. Es handelt sich zwar nur um ein kleines optisches Manko, doch bei einem ansonsten für den Prosumer-Bereich geeigneten Laptop fällt es unangenehm auf.















