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Vom MacBook Pro zum Framework Laptop 13 Pro: Über ein Drittel der Käufer sind ehemalige Apple-Nutzer

Das Framework Laptop 13 Pro besitzt ein CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse
ⓘ Framework/Unsplash
Das Framework Laptop 13 Pro besitzt ein CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse
Framework hat kürzlich den Framework Laptop 13 Pro vorgestellt, der mit einem neuen Gehäuse, Intel-Panther-Lake-Prozessoren, PCIe-Gen-5-Speicher und einem 74-Wh-Akku ausgestattet ist. Das Unternehmen positioniert den Laptop 13 Pro als Alternative zum Apple MacBook Pro. Offenbar gelingt es dem Framework Laptop 13 Pro tatsächlich, Nutzerinnen und Nutzer vom MacBook Pro anzusprechen.

Der Framework Laptop 13 Pro ist das neueste Modell im wachsenden Produktportfolio von Framework. Wie der Laptop 13 verfügt auch der Framework Laptop 13 Pro über das stark modular aufgebaute und besonders reparierbare Design, das zudem abwärtskompatibel mit Komponenten des Laptop 13 ist. Im Vergleich zum Laptop 13 bietet der Framework Laptop 13 Pro jedoch eine Reihe von Verbesserungen, darunter ein neues Gehäuse, ein neues Display, PCIe-Gen-5-Speicher sowie einen 74-Wh-Akku.

Framework erklärte im Launch-Video (Link unten), dass der Framework Laptop 13 Pro als Alternative zum Apple MacBook Pro konzipiert ist. Damit richtet sich das Gerät vor allem an Nutzerinnen und Nutzer, die ein MacBook Pro in Betracht ziehen oder einen Wechsel von Apple planen. Da der Framework Laptop 13 Pro ab Werk mit Ubuntu erhältlich ist, positioniert er sich zudem als starke Option für alle, die kein Windows verwenden möchten.

Laut Angaben von Framework auf X stammen mehr als ein Drittel der Vorbestellungen für den Laptop 13 Pro von Nutzerinnen und Nutzern, die vom MacBook Pro wechseln. Besonders interessant ist dabei, dass viele dieser Umsteiger sich offenbar bewusst für Linux statt Windows entscheiden. Diese Erkenntnisse basieren auf der optionalen Käuferumfrage von Framework nach dem Kauf.

Der vorkonfigurierte Framework Laptop 13 Pro ist sowohl mit Linux (Ubuntu) als auch mit Windows erhältlich. Der Einstiegspreis liegt bei 1.349 Euro und umfasst den Intel Core Ultra 5 325 (Panther Lake).

Die Version mit AMD Ryzen AI 300 APUs ist ab 3.489 Euro erhältlich und kommt mit einer Ryzen AI 9 370 APU sowie 64 GB DDR5-5600-Arbeitsspeicher.

Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook Pro 14 mit Apple M5 SoC, 16 GB RAM und 1 TB Speicher kostet 2.174,95 Euro. Damit ist der Framework Laptop 13 Pro mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren zunächst zwar günstiger als das MacBook Pro 14 M5, bietet jedoch nur die Hälfte des Arbeitsspeichers.

Insgesamt dürfte diese Entwicklung Windows-Laptop-OEMs durchaus beschäftigen, da sie verstehen müssen, warum Nutzer vom MacBook Pro zu einem Framework Laptop 13 Pro mit Ubuntu wechseln. Unternehmen wie Dell könnten bereits erste Maßnahmen ergreifen, um dem Wachstum von Framework entgegenzuwirken, doch es wären deutlich umfassendere Strategien erforderlich, um Nutzer von Apple im Windows-Ökosystem zu halten oder zurückzugewinnen.

Quelle(n)

Framework auf X, Quelle des Teaserbildes: Framework, mymind auf Unsplash, bearbeitet

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Vom MacBook Pro zum Framework Laptop 13 Pro: Über ein Drittel der Käufer sind ehemalige Apple-Nutzer
Autor: Fawad Murtaza, 27.04.2026 (Update: 27.04.2026)