Framework Laptop 13 Pro: LPCAMM2 deutlich teurer – bei offenbar nur geringem Mehrwert

Der Framework Laptop 13 Pro kann ab sofort mit den aktuellen Intel Core Ultra 3 "Panther Lake"- und AMD Ryzen AI 300 "Zen 5"-Prozessoren vorbestellt werden. Wer den Schwerpunkt auf CPU-Leistung legt, dürfte eher zur AMD-Variante greifen, während sich die Intel-Modelle vor allem für Nutzer eignen, die eine höhere GPU-Leistung bevorzugen.
Auffällig ist zudem, dass die Intel-Konfigurationen ausschließlich mit dem neuen LPCAMM2-Arbeitsspeicher angeboten werden, während die AMD-Modelle weiterhin auf herkömmlichen DDR5-SODIMM setzen. Nach unseren Eindrücken vom Intel-Modell fallen die Vorteile von LPCAMM2 allerdings geringer aus als erhofft. Im Intel-Modell unterstützt LPCAMM2 Speicherkapazitäten von bis zu 64 GB und Transferraten von 7.467 MT/s, während das AMD-Modell mit DDR5-SODIMM bis zu 96 GB und 5.600 MT/s bietet.
Die Konfiguration mit einem 64-GB-LPCAMM2-Modul kostet 1.600 US-Dollar, während zwei 32-GB-DDR5-SODIMM-Module zusammen lediglich 810 US-Dollar kosten. Damit fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Arbeitsspeicher zugunsten der AMD-Varianten aus. Die Platzersparnis und der Leistungsgewinn durch LPCAMM2 dürften für die meisten Einsatzszenarien nur gering ausfallen.
Zwar benötigt LPCAMM2 auf dem Mainboard weniger Platz als SODIMM, Framework nutzt den gewonnenen Raum jedoch nicht für zusätzliche Funktionen. Ein größeres Kühlsystem hätte beispielsweise die Leistung stärker verbessern können. Schade ist außerdem, dass Framework für die Intel-Modelle keine SODIMM-Option anbietet. Ein Verzicht auf LPCAMM2 hätte den Preis problemlos um mehrere Hundert Dollar senken können, ohne das Nutzungserlebnis spürbar zu verändern.






