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Neues Handy mit Top-Akkulaufzeit – aber irgendwo musste Motorola dafür sparen

Das Motorola Edge 70 Plus bietet eine tolle Laufzeit, aber an anderer Stelle wirkt es abgespeckt.
Das Motorola Edge 70 Plus bietet eine tolle Laufzeit, aber an anderer Stelle wirkt es abgespeckt.
Das Motorola Edge 70 Plus kommt mit einer der besten Akkulaufzeiten in der Mittelklasse. Andererseits muss man dafür aber auch ein paar Abstriche hinnehmen, beispielsweise beim Gehäuse oder bei der Rechenleistung. Wir fassen unsere Erkenntnisse aus dem Test zusammen.

Jenseits von 23 Stunden wird es eigentlich dünn, wenn man nach Smartphones sucht, die noch länger in unserem Test durchhalten. 

Durch die immer bessere Akkutechnologie erreichen diese Grenze aber immer mehr Geräte, so auch das Motorola Edge 70 Plus, welches 23:42 Stunden schafft.

Dank der langen Laufzeit des Edge 70 Plus ist einiges möglich

Damit beweist der 6.500-mAh-Akku ein sehr gutes Durchhaltevermögen: Zwei arbeitsreiche Tage, bei denen man viel am Smartphone ist, sollten kein Problem sein und auch eine etwas längere Zugfahrt lässt sich mit dem Edge 70 Plus problemlos überbrücken. Wenn das Smartphone mal wieder an die Steckdose muss, dann lädt es mit maximal 45 Watt und braucht höchstens zwei Stunden, um wieder ganz aufgeladen zu sein.

Externe Geräte kann es sogar mit Strom versorgen: Dazu schließt man sie einfach an den USB-Anschluss an und kann sie dann mit maximal 7,5 Watt laden. Kabelloses Laden gibt es beim Edge 70 Plus allerdings nicht.

Das Plus bezieht sich fast nur auf den Akku

Nun könnte man aufgrund des Namens auf die Idee kommen, das Motorola Edge 70 Plus wäre eine bessere Version des Edge 70, dieses bietet aber in vielen Bereichen eine bessere Ausstattung und ist im Herstellerpreis auch deutlich teurer. Das Edge 70 Plus bekommt man aktuell für etwa 600 Euro, etwa bei amazon.de.

Das besonders schlanke Gehäuse des Edge 70 bringt das Plus-Modell beispielsweise nicht mit, setzt dafür auf eine größere Batterie. Aber auch der Bildschirm kann sich sehen lassen: Er wird recht hell und auf ihm lassen sich auch HDR-Inhalte mit guter Maximalhelligkeit genießen.

Sparmaßnahmen gibt es beim Motorola-Phone auch

Aber irgendwo musste Motorola wohl den Rotstift ansetzen, um den großen Akku zu finanzieren: Beim Chassis merkt man es beispielsweise durch Knarzgeräusche und den fehlenden Schutz vor Untertauchen im Wasser.

Auch ist das WLAN richtig langsam im Vergleich zu ähnlich teuren Phones und die Hauptkamera an der Rückseite bringt zwar 200 Megapixel mit, steht aber, abgesehen von einer sehr niedrig auflösenden Makro-Kamera, alleine da.

Warum wir das Motorola Edge 70 Plus dennoch gut finden, das steht in unserem ausführlichen Testbericht zum Smartphone.

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Autor: Florian Schmitt,  2.10.2026 (Update:  1.10.2026)