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Nicht maximal schnell aber maximal sicher: Dell Latitude 7420 im Test

Dell Latitude 14 7420 Laptop
Dell Latitude 14 7420 Laptop
Wir haben den 14-Zoller Latitude 7420 aus Herz und Nieren geprüft. Sicherheitsoptionen und Features gibt es en Masse, bei der Leistung hat sich Dell ebenfalls für den konservativen Weg entschieden. Geht das Konzept auf?

Nach zweiwöchigem Test entlassen wir das Latitude 7420 nun endgültig aus unserem Büro. Nach vielen Messungen, Benchmarks, Laufzeit-Tests, Games und Schreibarbeit auf dem 14-Zoller geht es heute zurück an den Leihsteller. Können wir den Latitude 7420 (Modell 2021) empfehlen? Ein klares Ja für Business-Profis, Firmen oder technisch versierte Prosumer, die ihren Laptop in punkto Sicherheit ganz exakt verorten möchten. Ein klares Nein für Performance-Geeks, die das letzte Quäntchen Leistung aus dem Chip herauskitzeln möchten. Die sind mit alternativen Modellen, speziell solchen mit AMD Ryzen, besser bedient - bekommen dort aber meistens kein Thunderbolt.

Das Latitude 7420 ist ein schlichtes Business-Modell ohne optischen Schnickschnack aber mit unzähligen Features und Optionen in Sachen Sicherheit. Eine IR-Kamera für Face-Login, NFC im ClickPad, Fingerabdruck-Leser und SmartCard sind an Bord. Darüber hinaus strotzt das BIOS vor administrativen Möglichkeiten - im Bezug auf Sicherheit, Systemgeräte, Akku-Nutzung und Leistung. 

Die Anschlüsse sind mit zwei Thunderbolt 4 zukunftsfähig, einer davon wird durch das Type-C-Netzteil belegt. Auf einen Standard Type-A verzichtet das Latitude nicht, wohl aber auf Ethernet. Drinnen gibt es onboard-Chips, die früher gesteckt und somit austauschbar waren. Aufgelötet sind das WiFi-Modul als auch der Arbeitsspeicher. Bezüglich RAM sollte man sich also gleich festlegen und im Zweifel lieber die 16-GB-Version nehmen.

Uns gefällt der unscheinbare Look mit den griffigen, gummierten Oberflächen und den festen, feedbackstarken Eingabegeräten. Leider gibt es keinen Trackpoint oder dedizierte Maustasten, wie bei Lenovo X1 Carbon oder HP EliteBook immer noch zu finden. 

Core-i5-CPU und interne Grafik sind optimiert für leichte Office-Kost, die Dell-Leistungssteuerung erlaubt flüsterleises Arbeiten mit wenig Abwärme oder alternativ moderate Leistung. Für Dauer-Leistung ist der 14-Zoller aber nicht gemacht.

Beim Bildschirm gibt es keine 4K-Option mehr - wie noch 2020 - und auch kein Touch für das Clamshell-7420. Dafür ist das aktuelle 400-nits-IPS tatsächlich hell, hat breite Blickwinkel (Comfy View Plus), deckt sRGB ab und hat einen hohen Kontrast von 1800:1. Wir haben das 4K-Panel unserer damaligen 7410-Version nicht vermisst, die hohe Auflösung wird für Office-Einsätze nicht zwingend gebraucht. 

Alle Details, Benchmarks und Messungen finden Sie in unserem ausführlichen Testbericht. Im Fazit verweisen wir auch auf interessante Alternativen, etwa solchen, die mehr Leistung aus ihren Laptop-Chips herauskitzeln oder die einen Pfiff mehr an Eingabegeräten haben.

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Autor: Sebastian Jentsch, 22.04.2022 (Update: 22.04.2022)