„Obamahamaha!“: Kostenloser 2D-Fighter mit US-Präsidenten startet 96 % auf Steam

In Electoral Carnage wählen Spieler einen der verfügbaren US-Präsidenten, zum Beispiel Barack Obama, Richard Nixon oder Theodore Roosevelt, und treten in schnellen Eins-gegen-eins-Kämpfen gegeneinander an. Statt einer ernsthaften politischen Auseinandersetzung setzt das Spiel vollständig auf satirischen Humor, absurde Spezialattacken und zahlreiche Popkultur-Anspielungen. Im Steam-Trailer feuert Barack Obama etwa ein „Obamahamaha“ auf seinen Kontrahenten ab – Dragon Ball Z lässt grüßen.
Anders als bei vielen klassischen Fighting Games stehen hier nicht lange Angriffskombinationen, sondern geschickte Bewegung, Positionierung und das richtige Timing im Mittelpunkt. Jeder Präsident verfügt über eigene Bewegungsoptionen, Spezialangriffe und einen individuellen One-Hit-Super, der den Gegner bei einem Treffer sofort ausschaltet. Unterstützt werden lokaler Multiplayer sowie Remote Play Together.


Die Steam-Community zeigt sich bislang begeistert. Zwei Tage nach dem Release fallen 96 Prozent der inzwischen mehr als 1.600 Nutzerbewertungen positiv aus. Vor allem das ungewöhnliche Präsidenten-Konzept, die humorvollen Spezialattacken, die überraschend solide Fighting-Mechanik sowie die gelungenen Animationen kommen gut an. Ganz ohne Kritik kommt Electoral Carnage jedoch nicht davon: KI-generierte Stimmen, Balancing-Probleme einzelner Figuren und Input-Lag im Mehrspielermodus trüben den Spielspaß. Zudem bemängeln einige Spieler den noch geringen Umfang der Early-Access-Version.
Letzteres dürfte allerdings zu verkraften sein, immerhin ist Electoral Carnage auf Steam komplett kostenlos spielbar. Laut den Entwicklern von Bomb Sequitur Games soll die Early-Access-Phase etwa ein Jahr dauern. Für die weitere Entwicklung sind unter anderem zusätzliche Charaktere, neue Arenen und ein Einzelspieler-Story-Modus geplant. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 580 Euro) ist der 2D-Fighter als „Spielbar“ eingestuft.











