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Offiziell: Intel Razor Lake-AX Prozessoren starten in 2028

Intel hat sich endlich zu den Razor Lake-AX CPUs geäußert
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Intel hat sich endlich zu den Razor Lake-AX CPUs geäußert
Intel hat den kommenden Prozessor Razor Lake-AX offiziell bestätigt und einen Release für 2028 mit rund 700 TOPS KI-Rechenleistung angekündigt. Bisherigen Gerüchten zufolge soll der Chip mit AMDs Strix-Halo- und Medusa-Halo-APUs konkurrieren. Intel sieht zudem Einsatzmöglichkeiten in der Robotik.

Intel hat die Existenz des kommenden Prozessors Razor Lake-AX bestätigt, der in den vergangenen Monaten Gegenstand zahlreicher Leaks gewesen ist. Laut der südkoreanischen Publikation The Elec hat Intel-Manager Cho Min-sung am 16. Oktober auf der Konferenz "Semiconductors Powering Humanoids" die weitere Robotik-Roadmap des Unternehmens vorgestellt. Demnach ist Razor Lake-AX für 2028 geplant und soll rund 700 TOPS KI-Rechenleistung erreichen.

Zum Vergleich liefert Intels aktuelle Robotikplattform auf Basis von Panther Lake eine kombinierte KI-Leistung von bis zu 180 TOPS. Anfang 2027 will das Unternehmen Nova Lake für Robotikanwendungen einführen, bevor 2028 Razor Lake-AX folgt. Damit würde sich die theoretische KI-Rechenleistung gegenüber Panther Lake nahezu vervierfachen. Intel hat allerdings weder die zugrunde liegende Rechengenauigkeit noch die jeweiligen Anteile von CPU, GPU und NPU genannt.

Erste Gerüchte hatten den Chip noch als Nova Lake-AX bezeichnet und als leistungsstarke APU zur Konkurrenz für AMDs Strix-Halo-Reihe eingeordnet. Spätere Leaks haben auf eine Ausstattung mit 16 oder 32 Xe3P-GPU-Kernen hingedeutet. Damit könnte Razor Lake-AX eine der bislang leistungsfähigsten integrierten Grafiklösungen von Intel werden. Einem weiteren Bericht zufolge könnte der Prozessor ähnlich wie Lunar Lake Arbeitsspeicher direkt auf dem Chip-Package erhalten. Dieser könnte die hohe Speicherbandbreite bereitstellen, die eine derart große iGPU benötigt.

Auch zur CPU-Architektur gibt es neue Hinweise. Der Leaker Jaykihn hatte behauptet, Razor Lake-AX werde die Coyote-Cove-P-Kerne und Arctic-Wolf-E-Kerne von Nova Lake übernehmen. Die neueren Griffin-Cove- und Golden-Eagle-Kerne, die für andere Modelle der Razor-Lake-Familie erwartet werden, kämen demnach nicht zum Einsatz. Außerdem soll die AX-Variante auf den großen Last-Level-Cache verzichten, der unter der Bezeichnung bLLC für andere Razor-Lake-Prozessoren im Gespräch ist.

Intels jüngste Angaben zeigen, dass Razor Lake-AX über eine mögliche Konkurrenz zu AMDs Ryzen-AI-Max-Prozessoren hinausgeht. Das Unternehmen zielt auch auf humanoide Roboter ab, die für Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Echtzeitsteuerung viel lokale Rechenleistung benötigen. Laut The Elec rechnet Intel damit, dass Kunden 2027 mit der Massenproduktion autonomer mobiler Roboter beginnen. Humanoide Roboter sollen 2028 folgen.

Intel bietet bereits die auf Panther Lake basierende Robotik-Entwicklungsplattform Robinson Bay sowie Softwarewerkzeuge wie OpenVINO, Physical AI Studio und Robotics AI Suite an. Razor Lake-AX könnte für diese Aufgaben künftig erheblich mehr Rechenleistung bereitstellen, ohne eine separate GPU zu benötigen.

Ob Razor Lake-AX auch in herkömmlichen Laptops und Mini-PCs eingesetzt wird, hat Intel bislang nicht bestätigt. Eine seit Langem in Leaks beschriebene Plattform ausschließlich für Robotikanwendungen zu bestätigen, erscheint allerdings wenig plausibel. Zum Leistungsziel von 700 TOPS fehlen zudem Angaben zu Stromverbrauch, Speicherkapazität und Grafikleistung. Die jüngste Ankündigung nennt dennoch einen konkreten Zeitrahmen für den Prozessor und deutet darauf hin, dass Intel für 2028 eine leistungsstarke APU vorbereitet.

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Autor: Anil Ganti, 17.10.2026 (Update: 17.10.2026)