Oppo Reno15 Pro: Drei Schwächen, die den Premium-Eindruck trüben

Im Oppo Reno15 Pro arbeitet der MediaTek Dimensity 8450, ein durchaus leistungsfähiger Chip, der im Alltag kaum Schwächen zeigt. Doch im direkten Vergleich mit aktuellen High‑End‑SoCs fällt auf, dass Rechen- und Grafikleistung nicht ganz mithalten können. Besonders bei intensiven Gaming‑Sessions oder Multi‑Tasking mit großen Dateien wird das System spürbar ausgebremst.
Hinzu kommt, dass Oppo weiterhin auf UFS‑3.1‑Speicher setzt, während viele Konkurrenten bereits UFS 4.0 nutzen. Das sorgt für längere Ladezeiten und etwas trägeres App‑Handling.
Ausstattung: Wichtige Premium‑Features fehlen
Trotz des hohen Preises von 799 Euro spart Oppo an entscheidenden Komfortfunktionen. Kabelloses Laden sucht man ebenso vergeblich wie einen schnellen USB‑3.2‑Anschluss oder UWB‑Unterstützung. Diese Lücken sind zwar im Alltag nicht dramatisch, sie verhindern aber, dass das Reno15 Pro 5G technisch mit teureren Geräten gleichzieht.
Auch das Fehlen eines Speicherkarten‑Slots und die mittelmäßige Audioleistung über die internen Lautsprecher zeigen, dass Oppo nicht in allen Bereichen Premium liefert.
Display-Flackern: Nicht ideal für empfindliche Augen
So beeindruckend das AMOLED‑Display in puncto Helligkeit auch ist, es hat einen Nachteil: Das PWM‑Flackern bei niedriger Helligkeit kann für empfindliche Nutzer störend sein. Zwar setzt Oppo auf eine hochfrequente 2.160‑Hz‑PWM‑Steuerung, doch das Grundflackern arbeitet mit einer recht niedrigen Frequenz.
Gerade nachts beim Lesen oder in dunklen Umgebungen kann das die Augen stärker belasten als bei Geräten mit gleichmäßigem DC‑Dimming oder höheren Frequenzen.
Das Oppo Reno15 Pro (hier bei Amazon kaufen) ist insgesamt ein starkes Smartphone, doch die genannten Schwächen können im direkten Vergleich mit der Premium‑Konkurrenz zum K.O.-Kriterium werden.










