Oura arbeitet(e) an einer smarten Brille mit AR und Steuerung mittels smartem Ring

In einem kürzlich veröffentlichten Patent mit der Patentnummer 20260023426 zeigt Oura, wie mehrere Wearables miteinander interagieren könnten. Dabei bezieht sich der Hersteller - wenngleich dies nur als beispielhafte Anwendung genannt wird – deutlich auf die Kombination aus einem smarten Ring und einer Brille. Dabei handelt es sich um keine weltbewegend neue Technologie. Konkret führt der Hersteller so beispielsweise an, wie die von einem smarten Ring gemessene Herzfrequenz sozusagen in Echtzeit auf dem smarten Ring angezeigt werden könnte. Sinnvoll wäre dies beispielsweise zur Steuerung der Trainingsintensität. Dabei könnte sich die Darstellung eben auch durch den smarten Ring steuern lassen, so beispielsweise mit Handgesten.
Aufgeführt werden auch XR-Anwendungen, also Augmented Reality, Mixed Reality und Virtual Reality. Denkbar wäre so eine Überlappung von Anzeigen mit Objekten in der realen Welt, in der Praxis werden diese Begriffe allerdings nicht immer ganz trennscharf genutzt. So handelt es sich bei einer bloßen Anzeige der Herzfrequenz im Grunde schon um eine Erweiterung der Realität, aber nicht unbedingt um eine echte Fusion von künstlichen Anzeigen mit der echten Welt, wie sie beispielsweise bei einer Übersetzung stattfindet, die dann auch virtuell auf eine Speisekarte gelegt wird.
Aktuell handelt es sich erst einmal nur um ein Patent. Das beweist, dass Oura zumindest bis Mitte 2025 an einer solchen Technik gearbeitet hat. Dass aus diesem Konzept und Patent tatsächlich ein Produkt entsteht, kann wie üblich nicht einfach so vorausgesetzt werden.
Quelle(n)
USPTO (20260023426), via Gadgets & Wearables, Bildquelle: Symbolbild, AI-generiert mit Perplexity












