Egal ob das neue, schicke Pexarbolt-Dock, dass über eine Kickstarter-Kampagne gelauncht wird (Kickstarter-Kampagne), oder die beiden Kartenleser Pexarbolt Ultra und Pexarbolt Pro Magsnap, sie haben eines gemeinsam: Die Unterstützung neuer SD-Kartenformate ist nicht integriert.
Dabei geht es um die SD-Kartenstandards SDUC und SD Express. Gerade letzteres wundert. Denn Pexar ist eine Marke von Lexar und Lexar wiederum hat zumindest schon SD-Express-Kartenleser auf dem Markt, wenn auch nur in der MicroSD-Express-Variante. Den Kartenleser hat Lexar auf den Markt gebracht, weil das Unternehmen von Anfang an Nintendos Switch 2 mit besonders großen MicroSD-Express-Karten unterstützt hat.
Diese Karten funktionieren zwar in den Pexarbolt-Lesegeräten, jedoch nur im langsamen UHS-I-Modus. Immerhin unterstützt das Pexarbolt-Dock den UHS-II-Modus, den aber SD-Express-Karten nicht unterstützen.
Wer also in Zukunft SD-Express-Karten nutzen will, der sollte das beim Kauf der Docks und Kartenleser bedenken. Bei den Pexarbolt Ultra und Pexarbolt Pro Magsnap besteht aber noch etwas Hoffnung. Denn die sind bei der Entwicklung noch nicht soweit. Auf der Ifa wurden frühe Prototypen gezeigt.
Beim Thema SDUC (Ultra Capacity) sieht es ähnlich aus. Auch hier fehlt jedwede Erwähnung, obwohl erste Karten und Lesegeräte noch vor Jahresende kommen sollen. Zugegebenermaßen dürften die extrem teuer werden. SDUC ermöglicht Karten mit 4 und mehr TByte Kapazität. Im Rahmen der Speicherkrise steigen aber selbst die Preise für Speicherkarten spürbar. Sandisk wird wahrscheinlich der erste Anbieter sein. Die SD Association zeigte die Sandisk-Karten noch mal auf dem eigenen Stand auf der vergangenen Gamescom auf einem großes Plakat.
Quelle(n)
Pexar / Ifa






