Pro oder Contra Ubisoft? Antwort auf Kritik zum Black Flag-Remake spaltet Fans

Wie wir bereits berichtet haben, fallen erste Reviews zu Assassin's Creed Black Flag Resynced (ab 60 Euro auf Amazon erhältlich) überwiegend positiv auf. Trotzdem hat das Remake zum Zeitpunkt der Recherche nur 70 Prozent positive Bewertungen auf Steam. Das liegt weniger am Spiel selbst, als an den vielen kostenpflichtigen Zusatzinhalten, die Ubisoft von Anfang an integriert. Ubisoft hat nun auf die Kritik reagiert – allerdings nicht im Rahmen einer Pressemitteilung oder eines Posts in den sozialen Medien, sondern in einer direkten Antwort auf eine negative Steam-Rezension. Darin schreibt ein Ubisoft-Entwickler im Hinblick auf die DLCs:
Wir haben Ihr Feedback seit dem Start zur Kenntnis genommen und lesen alles sorgfältig durch. Vielen Dank, dass Ihnen „Black Flag Resynced“ so sehr am Herzen liegt. Wir möchten in einem Punkt Klarheit schaffen: Die Standardausgabe bietet das vollständige, umfassende Spielerlebnis. Jede Mission, jede Insel, die gesamte Geschichte und die komplette Spielwelt sind vollständig enthalten, ohne dass etwas vorenthalten wird. Die Zusatzpakete sind rein optionale Extras für Spieler, die sie nutzen möchten – keinesfalls eine Voraussetzung, um das Spiel zu genießen oder abzuschließen. Wir werden Ihnen weiterhin aufmerksam zuhören, während Sie spielen!
Die Community spaltet sich in zwei Lager
Auf Reddit stößt Ubisofts Antwort vielen sauer auf. Dabei geht es weniger um die bloße Existenz der DLC als vielmehr um deren Umfang und den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Besonders Käufer der Deluxe Edition fühlen sich vor den Kopf gestoßen, da selbst diese Version nicht alle Inhalte umfasst. Aktuell gibt es fünf verschiedene DLCs zu je rund 10 Euro, die jeweils exklusive Skins und Waffen enthalten. Zweiteres ist ein weiterer Kritikpunkt vieler Fans. Die DLCs enthalten nämlich nicht nur kosmetische Items, sondern auch Waffen und Schmuckstücke mit besonderen Perks. Insbesondere Käufer der Deluxe Edition dürften sich vor den Kopf gestoßen fühlen, denn selbst sie haben nicht alle Inhalte erhalten.
Das zweite Lager hält die heftige Kritik an Zusatzinhalten, die zumindest keine essenziellen Spielinhalte hinter einer Bezahlschranke verbergen, hingegen für deutlich überzogen. Argumentiert wird, dass Mikrotransaktionen dieser Art bei Ubisoft und anderen großen Publishern seit Jahren üblich seien. Solange sich die Handlung ohne zusätzliche Käufe vollständig erleben lasse, seien negative Bewertungen wegen optionaler Zusatzpakete aus der Sicht vieler schlichtweg unverhältnismäßig. Meinungen zum Thema sind im Kommentarfeld gerne gesehen.













