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Probegehört: TCLs Dolby Atmos Flexconnect Z100 klingt gut und kommt nach Deutschland

Das Z100-System von TCL.
ⓘ Andreas Sebayang / Notebookcheck.com
Das Z100-System von TCL.
Im Pariser Showroom von TCL konnte ich Notebookcheck.com vom Klang der neuen Z100 überzeugen. So langsam finalisiert man auch die Preise, denn das erweiterbare Setup kommt mit großer Verzögerung nach Deutschland.

In den nächsten Monaten will TCL seine Dolby-Atmos-Flexconnect-Lösung Z100 auch auf den deutschsprachigen Markt bringen. Das globale Rollout ist deutlich langsamer. Bei den Z100 handelt es sich um den Nachfolger der ursprünglichen Flexconnect-Lösung, die sich Notebookcheck.com auf der Ifa 2023 anhören konnte. Es ist also viel Zeit vergangen und das Ur-Produkt ist mit den Z100 nicht kombinierbar. Damals war ein Setup zwischen einer und sechs Boxen angedacht.

Daraus wurden nach derzeitigem Stand maximal vier Z100-Boxen sowie ein Subwoofer Z100-SW. Dazu kommt, dass die mit Flexconnect kompatiblen TCL-Fernseher ebenfalls einen Ton abgeben. Beim Probehören konnten wir den Fernseher aber nicht lokalisieren, es wurde aber beispielsweise auch keine Filmszene mit Dialogen gezeigt.

Wie gehabt können die Lautsprecher in Anzahl und Position sehr wild positioniert werden. Der Fernseher misst die Speaker entsprechend ein, sodass diese trotzdem so klingen, als hätte man ein vernünftiges Surround-Setup. Qualitativ war das Ergebnis besser als die Front-Soundbars. Den Klang eines Fernsehers übertrifft man sowieso.

Mit der maximalen Ausstattung hat man dann ein 5.4.1-Setup. Die Z100-Boxen können nämlich auch nach oben Signale abgeben, wie für Atmos vorgesehen. Das funktioniert in TCLs Showroom in Paris aber nicht sonderlich gut. Die Deckenhöhe war offenbar zu hoch, sodass die Reflexionen nicht gut bei uns ankamen. Für einen Altbau mit hohen Decken ist das System vermutlich nicht so gut geeignet.

Fällt im Wohnzimmer kaum auf: eine einzelne Z100-Box.

Als reines Surround-Setup funktionierte das System aber gut, selbst wenn man nicht ideal sitzt. Dank des Subwoofers gibt es zudem bei Bedarf auch etwas kräftigere Bässe. Der Subwoofer ist aber klein, allzu viel sollte man nicht erwarten.

Der Vorteil des Systems liegt ohnehin im einfachen Setup. Boxen aufstellen, Fernseher einmessen lassen, fertig. Auch mal eben die Boxen umzustellen, ist kein Problem. Das demonstrierte TCL schon 2023 gut und konnte es dieses Jahr widerholen.

Alles, was gebraucht wird, ist ein Anschluss für das Stromkabel. Das Verlegen von Kabeln zu einem Verstärker kann entfallen. Außerdem passen die unauffälligen Z100-Boxen ganz gut in ein Wohnzimmer, ohne allzu sehr aufzutragen.

Für Europa wollte TCL eine breitere Unterstützung sicherstellen

Doch warum dauerte es so lange? Während in China das Z100-Set bereits seit letztem Jahr auf dem Markt ist, musste man sich in Europa ziemlich gedulden. TCL begründet das mit einer erweiterten Unterstützung über diverse Fernseher-Serien, die Zeit brauchte. Man wollte erst mit einer breiteren Unterstützung einen Launch starten. Laut TCL ist eine Unterstützung bis in die aktuelle P-Serie geplant und wird Stück für Stück in weitere Fernseher integriert. Wer Interesse an Flexconnect hat, sollte sich die Entwicklung also genauer anschauen. Die offizielle Webseite listet aktuell die Modellserien C6K, C7K, C8K, C9K und X11K als kompatibel mit dem Z100-Flexconnect-System.

Die Preise für das Z100-System stehen für Deutschland auch schon fest. Ein einzelner Z100-Lautsprecher soll demnach für rund 300 Euro angeboten werden. Im Doppelpack gibt es einen Rabatt, denn das kostet dann 550 Euro. Man kann also klein anfangen und dann bei Bedarf erweitern. Ein Viererset gibt es aber nicht zu kaufen. Begründet wird das mit dem Handel, der nicht so viele unterschiedliche Pakete haben möchte. Wer das gesamte Set haben will, muss also zwei Doppelsets kaufen.

Einzeln wird außerdem der Subwoofer angeboten. Dessen Preis soll zwischen 200 und 250 Euro liegen. TCL hat sich hier noch nicht festgelegt.

Der Gesamtpreis ist dann aber hoch. Grob 1.300 Euro kostet die Flexconnect-Ergänzung in der Vollaustattung, die zwingend einen kompatiblen TCL-Fernseher voraussetzt. Das ist viel Geld, auch wenn man sich einen A/V-Receiver sparen kann und sich vor allem nicht mit der Raumklangtechnik und der richtigen Boxenpositionierung im Detail beschäftigen muss.

Transparenz

Der Autor hat Informationen zu diesem Artikel im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers erhalten. Etwaige Reise- und Unterbringungskosten wurden vollständig oder teilweise vom Hersteller übernommen. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die Berichterstattung gab es nicht. Es bestand keine Verpflichtung zur Veröffentlichung.

Der Subwoofer ist deutlich …
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Der Subwoofer ist deutlich …
… größer als die Einzelboxen.
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… größer als die Einzelboxen.

Quelle(n)

TCL / Eigene Recherchen

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Probegehört: TCLs Dolby Atmos Flexconnect Z100 klingt gut und kommt nach Deutschland
Autor: Andreas Sebayang,  8.04.2026 (Update:  8.04.2026)