Probleme bei Qualitätskontrolle: Ultrahuman Ring Pro mit 15 Tagen Laufzeit verspätet sich

Der Ultrahuman Ring Pro wurde erst im Mai auf Kickstarter finanziert, und sollte an Unterstützer der Kampagne schon ab Juni ausgeliefert werden. Der Juni ist verstrichen, ohne dass auch nur ein Käufer einen smarten Ring erhalten hat. In einem Update der Kickstarter-Kampagne gibt Ultrahuman nun an, dass die Auslieferung voraussichtlich am 10. August erfolgt.
Wer den Ring erst heute bestellt, darf laut Onlineshop ab dem 15. August mit dem Versand rechnen. Laut Ultrahuman ist diese Verzögerung auf Probleme zurückzuführen, die bei der Qualitätskontrolle festgestellt wurden. Bei der Serienfertigung will Ultrahuman daher besonders vorsichtig sein, jeder einzelne Ultrahuman Ring Pro soll kontrolliert werden, bevor dieser die Fabrik verlässt. Das erfordert zusätzliche Zeit. Derartige Verzögerungen sind bei Start-ups und Crowdfunding-Projekten nicht ungewöhnlich.
Kürzlich wurde beispielsweise auch die Auslieferung der Pebble Round 2 um mehrere Monate verschoben, nachdem ein Problem bei der Fertigung festgestellt wurde. Der Ultrahuman Ring Pro ist zwar nicht ganz so dünn und leicht wie etwa der Oura Ring 5 (ca. 429 Euro auf Amazon), soll dafür aber auch eine längere Akkulaufzeit von 15 Tagen erreichen, oder 45 Tage mit der mobilen Ladehülle.
Der Ultrahuman Ring Pro besitzt einen Hauttemperatur-Sensor, einen Herzfrequenz-Sensor (PPG) und einen 6-Achsen-Bewegungssensor (IMU). In Verbindung mit der zugehörigen Smartphone-App soll der Ring so auch Schlaf, Erholung und Stress tracken, sowie einen Movement Index und "Ultra Age" berechnen. Während die meisten Funktionen ohne Abo verwendet werden können, kostet Zyklus-Tracking 39 Euro pro Jahr, für die Erkennung von Vorhofflimmern werden 49 Euro pro Jahr fällig.











