Oura Ring 5 Teardown enthüllt ARM-Chip, 384 KB RAM und unmögliche Reparaturen

Der Oura Ring 5 (ca. 429 Euro auf Amazon) wurde Ende Mai vorgestellt. Der smarte Ring verspricht präzisere Sensoren und eine Akkulaufzeit von bis zu neun Tagen im 40 Prozent kompakteren Gehäuse. Eines der größten Probleme des Oura Ring 4 konnte der Hersteller aber nicht lösen. Denn wie das unten eingebettete Teardown-Video von iFixit zeigt, lässt sich der Oura Ring 5 praktisch nicht reparieren.
Anders als bei älteren Modellen besteht auch die innere Gehäuse-Abdeckung aus Titan. Die beiden Gehäuse-Hälften werden durch Kunstharz miteinander verbunden, iFixit ist es nicht gelungen, das Gehäuse unbeschädigt zu öffnen. Stattdessen musste iFixit die äußere Titan-Hülle zerschneiden, was mit überraschend wenig Kraftaufwand klappt – Titan ist zwar ein sehr hartes Material, Oura setzt aber auf eine sehr dünne Gehäusewand.
Das flexible Mainboard und der 10,2 mAh Akku nutzen den gesamten Platz im Oura Ring 5 aus. Der smarte Ring basiert offenbar auf einem Ambiq Apollo 3 Blue Ultra Low Power SoC, der einen ARM Cortex-M4 Prozessorkern mit Taktraten bis 96 MHz, 384 KB Arbeitsspeicher und 1 MB Flash-Speicher besitzt. Nett: Das Mainboard trägt einen "Oulu"-Schriftzug, eine Anspielung an die Heimatstadt von Oura.
Das Teardown-Video zeigt aber, dass es nach wie vor praktisch unmöglich ist, den Akku des mindestens 429 Euro teuren Rings zu ersetzen, sodass der Ring nur noch Elektroschrott ist, wenn das Ende der Akku-Lebensdauer erreicht ist. Das gilt derzeit für alle smarten Ringe am Markt. Wie ein Patent zeigt, arbeitet Oura hinter den Kulissen an einem smarten Ring mit Wechsel-Akku.









