Oura Smart Ring kann laut Patent Licht messen und Smart Home für besseren Schlaf steuern

Während der Oura Ring 5 (ca. 429 Euro auf Amazon) abgesehen von einem wesentlich kleineren Gehäuse kaum Neuerungen erhalten hat, arbeitet der Smart-Ring-Marktführer hinter den Kulissen an einigen spannenden Features. Erst vor wenigen Monaten hat Oura einen smarten Ring patentiert, dessen Akku mit wenigen Handgriffen ersetzt werden kann.
Das wäre ein großer Fortschritt, denn wie ein Teardown des Oura Ring 5 zeigt, ist der Ring quasi Elektroschrott, wenn das Ende der Akku-Lebensdauer erreicht ist. Am 16. Juli 2026 hat das United States Patent and Trademark Office (USPTO) zwei weitere Oura-Patente veröffentlicht, die beschreiben, wie die Photodioden des PPG-Sensors das Umgebungslicht messen könnten, wenn diese gerade nicht zum Ermitteln der Herzfrequenz verwendet werden.
Der Ring soll Intensität, Dauer und Wellenlängen feststellen, und könnte dadurch beispielsweise auch die UV-Strahlung messen, welcher der Nutzer an einem sonnigen Tag ausgesetzt ist. Oura-typisch soll diese Messung des Umgebungslichts für Wellness-Features verwendet werden. Denn die Oura-App kann Anwendern laut des Patents mitteilen, wenn das Schlafzimmer zu hell ist, und sich das potenziell negativ auf das Einschlafen auswirkt.
Die Oura-App kann daraufhin automatisch Smart-Home-Geräte steuern, etwas Lampen dimmen oder Rollos schließen. Wer keine Smart-Home-Geräte besitzt, soll in der Oura-App Empfehlungen erhalten, etwa, dass die Vorhänge geschlossen werden sollten. Das Umgebungslicht könnte künftig ein weiterer Faktor sein, den Oura auswertet, um die Schlafqualität zu bestimmen. Wie bei derartigen Patenten üblich gilt, dass unklar ist, ob oder wann die patentierten Features tatsächlich verfügbar sein werden.









