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RTX-5090-Stromstecker schmelzen trotz Temperatur-Sensor

Verschmorter ASRock-TempGuard-Stromanschluss mit beschädigten Netzteilkabeln
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Verschmorter ASRock-TempGuard-Stromanschluss mit beschädigten Netzteilkabeln
Ein Besitzer einer RTX 5090 berichtet, dass sich ein ASRock-Netzteil mit TempGuard nicht abgeschaltet hat, als ein korrekt eingesteckter 12V-2x6-Stecker überhitzte und schmolz.

TempGuard ist in den meisten höherwertigen Netzteilen von ASRock sowie in den hauseigenen 12V-2x6-/12VHPWR-Grafikkartenanschlüssen integriert. Das System soll verhindern, dass Stromkabel bei GPUs der RTX 4000 und RTX 5000 Serie mit hoher TDP schmelzen. Bei einem aktuellen Vorfall konnte TempGuard das Schmelzen eines 12V-2x6-Stromanschlusses einer RTX 5090 dennoch nicht verhindern, obwohl sich auf der GPU-Seite des Kabels ein kleiner NTC-Temperatursensor befindet. Dieser überwacht die 16-polige Steckverbindung bei hoher Stromlast und soll das System abschalten, sobald die Temperatur den Sicherheitsgrenzwert von 105 Grad Celsius überschreitet.

Der Ausfall wirft neue Fragen zur Zuverlässigkeit der TempGuard-Netzteile und des proprietären 12V-2x6-Anschlusses von ASRock auf, die gerade solche Brandgefahren verhindern sollen.

Ein Nutzer namens Riptide hat den Vorfall gegenüber VideoCardz geschildert. Seinen Angaben zufolge ist das Kabel an beiden Enden korrekt angeschlossen und fest eingesteckt gewesen. Es ist nicht stark abgewinkelt worden, und das System hat mehrere Wochen lang auch unter hoher Last problemlos funktioniert.

Schließlich ist das System jedoch wiederholt abgestürzt, woraufhin Riptide die RTX 5090 und den 12V-2x6-Anschluss als mögliche Ursache vermutet hat. "Der TempGuard-Schutz ist nie ausgelöst worden, und der Computer hat sich nicht automatisch abgeschaltet", erklärte er. Nachdem Riptide den verschmorten und geschmolzenen Stecker entdeckt hatte, hat er das System sofort außer Betrieb genommen.

Sein System bestand aus einer MSI GeForce RTX 5090 Gaming Trio OC und einem ASRock-Netzteil vom Typ PG1000-PSF. TempGuard soll die Temperatur des Anschlusses überwachen und eine Überhitzung erkennen. In diesem Fall ist das Netzteil während des Temperaturanstiegs jedoch weitergelaufen, sodass der Stecker schmelzen konnte. Am TempGuard-Ende des Kabels sind mehrere Kontakte verschmort. Derzeit wird vermutet, dass der erste Kontakt mehr Strom als die übrigen Pins geführt und dadurch so viel Wärme erzeugt hat, dass die Funktion von TempGuard beeinträchtigt und die 12V-2x6-Anschlüsse an beiden Enden beschädigt worden sind.

Erschwerend kommt hinzu, dass laut Riptide bereits zum zweiten Mal ein 12V-2x6-Anschluss in seinem System ausgefallen ist. Beim vorherigen Vorfall ist ein Corsair-SF1000-Netzteil verwendet worden. In beiden Fällen hat der Anschluss auf der Netzteilseite die größeren physischen Schäden aufgewiesen.

Bislang scheint es sich dennoch um einen Einzelfall zu handeln, da TempGuard-Kabel andere Systeme erfolgreich geschützt haben. Ein Beispiel ist eine stark modifizierte und übertaktete RTX 5090 mit einer Shunt-Mod, die unter Spitzenlast bis zu 1.350 Watt aufgenommen hat und damit weit über dem üblichen Limit von 600 Watt lag. In diesem Fall hat der NTC-Sensor den Temperaturanstieg umgehend erkannt und das System abgeschaltet, bevor Komponenten beschädigt worden sind.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > RTX-5090-Stromstecker schmelzen trotz Temperatur-Sensor
Autor: Rahim Amir Noorali, 12.07.2026 (Update: 12.07.2026)