Reolink präsentiert in Las Vegas eine Lösung, um Sicherheitsüberwachung unabhängiger von der Cloud zu gestalten. Die neue Reolink AI Box fungiert als lokaler Hub, der von einem Qualcomm Dragonwing Q8-Chip angetrieben wird und Analysen direkt vor Ort durchführt. Nutzer können das Gerät per Plug-and-Play mit vielen vorhandenen Kameras und Netzwerk-Videorekordern verbinden, um diese nachträglich mit modernen Analysefunktionen auszustatten. Eine Besonderheit ist die prompt-basierte Warnmeldung, bei der Anwender in natürlicher Sprache Szenarien definieren können, woraufhin das System entsprechende Logiken zur Erkennung erstellt. Zusätzlich bietet die Box Funktionen zur Zusammenfassung von Ereignissen und eine verbesserte lokale Videosuche. Die Reolink AI Box bietet dementsprechend nicht nur einfache Bilderkennung, sondern kann Situationen und Vorgänge erkennen, die von der Norm abweichen.
Die neue OMVI-Serie steht im Mittelpunkt
Bei den Kameras steht die neue OMVI-Serie im Mittelpunkt, angeführt von der OMVI X16 PoE mit einem 24-Megapixel-Dreifachobjektivsystem. Die Kamera kombiniert eine Panoramaansicht von 180 Grad mit einem schwenkbaren PTZ-Objektiv, das über einen 16-fachen optischen Zoom verfügt. Durch die Objektverfolgung fixiert das Zoom-Objektiv automatisch Bewegungen, die von der Panoramaeinheit erkannt werden, und verfolgt diese auch über den statischen Bildbereich hinaus. Anwender haben dabei die Möglichkeit, beide Perspektiven gleichzeitig in der App zu betrachten oder per Fingertipp auf einen Bereich im Panorama den Fokus der PTZ-Linse sofort neu auszurichten.
Neben dem Flagship-Model wird es mit der OMVI 3i auch eine etwas kleinere Version geben, die den Geldbeutel schont. Deren Bildsensoren sollen eine etwas geringere Auflösung bieten. Der deutlichste Unterschied zwischen den beiden Kameras liegt wohl in der Rotationsfähigkeit des PTZ-Objektivs. Bei der OMVI X16 PoE kann sich das Objektiv um echte 360° ohne Anschlag drehen. Die OMVI 3i kann keinen vollen Kreis abfahren.
Power-Efficient Series mit Qualcomm Micro-Power WiFi-Technologie
Innerhalb der neuen Power-Efficient Series stellte Reolink insgesamt vier kompakte Modelle vor, die durch lange Akkulaufzeiten überzeugen sollen. Das Line-up umfasst zwei Varianten, die mit einem Klingelknopf ausgestattet sind und entsprechend als Video-Türklingel fungieren können. Ergänzt wird die Serie durch eine besonders kleine Kamera mit Magnet für unauffällige Platzierungen sowie ein Modell mit PTZ-Funktionalität, das trotz des Batteriebetriebs flexible Blickwinkel ermöglicht. Dank der Kooperation mit Qualcomm und der verwendeten Micro-Power WiFi-Technologie verspricht der Hersteller hierbei deutlich längere Laufzeiten im Vergleich zu herkömmlichen akkubetriebenen Sicherheitskameras.
Floodlight Cams mit Familienzuwachs
Auch Reolinks Floodlightcams erhalten Familienzuwachs. Mit der Solar-Floodlight-Cam gibt es nun erstmals ein Gerät aus der Reihe, das komplett ohne Kabel auskommt. Das 3-Watt-Solarpanel soll ausreichen, um den integrierten 7800-mAh-Akku zu laden. Mit einer Akkuladung soll das Gerät bis zu drei Monate auskommen. Die Kamera selbst hat eine Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln (4MP bei 15fps) bei einem 150°-Blickfeld.

























