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Samsung: Neue OLED-Displays für Tablets

Samsung hat zwei neue OLED-Displays mit 7 und 7,7 Zoll auf den Markt gebracht, die künftig in Tablets eingesetzt werden sollen. Gegenüber LCDs soll sich nicht nur die Bildqualität verbessern, sondern auch der Stromverbrauch gesenkt werden.

Der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung treibt die Entwicklung immer größerer OLED-Displays voran und hat nun erstmals ein 7 beziehungsweise 7,7 Zoll großes Panel für Tablet-PCs zur Serienreife gebracht. Das bislang größte mobile OLED-Display des Herstellers mit 5,3 Zoll Diagonale, verbaut im Smartphone Galaxy Note, wird damit deutlich übertroffen. 

Mit 800 x 480 Pixeln fällt die Auflösung des 7 Zoll großen Modells recht gering aus, während die 7,7-Zoll-Version über 1280 x 800 Bildpunkte verfügt. Bei der maximalen Helligkeit wendet sich hingegen das Blatt, hier hat die kleinere Version mit 400 cd/m² gegenüber dem größeren Modell mit 250 cd/m² die Nase klar vorn. 

Gegenüber bisherigen LCD-Displays gleicher Größe besitzt die OLED-Technologie mehrere Vorteile. Die organischen Leuchtdioden bieten durch einen nahezu perfekten Schwarzwert deutlich höhere Kontraste, geringe Reaktionszeiten, exzellente Blickwinkel und einen breiten Farbumfang. Da keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung notwendig ist, arbeiten OLED-Displays besonders effizient.

Es ist zu erwarten, dass Samsung demnächst Tablets präsentiert, die auf die neuen OLED-Displays setzen. Noch fehlt jedoch eine offizielle Ankündigung des Herstellers. Auch andere Unternehmen könnten bald entsprechende Produkte auf den Markt bringen.

Quelle(n)

Samsung Mobile Display: samsungsmd.com

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Autor: Till Schönborn,  2.01.2012 (Update:  9.07.2012)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.