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Samsung warnt vor Preiserhöhungen für Smartphones und Co. wegen DRAM-Krise

Samsung-Produkte könnten wegen der DRAM-Krise bald teurer werden. (Bildquelle: Zana Latif)
Samsung-Produkte könnten wegen der DRAM-Krise bald teurer werden. (Bildquelle: Zana Latif)
Die DRAM-Krise führt im Jahr 2026 zu teureren Smartphones, Laptops und Desktop-Computern, und da machen auch Samsung-Produkte keine Ausnahme. Obwohl der Technologiegigant selbst DRAM produziert, warnt Samsungs Marketing-Chef nun ganz offiziell vor möglichen Preiserhöhungen.

Samsung ist einer der größten DRAM-Hersteller der Welt, und gehört damit zu jenen Unternehmen, die von der DRAM-Krise am meisten profitieren, da die hauseigenen Speicherchips zu deutlich höheren Preisen als zuvor abgesetzt werden können. Dennoch dürfte Samsung Electronics Produkte wie Smartphones, Laptops und Tablets künftig teurer anbieten, da die Sparte intern ebenfalls höhere Preise für DRAM und NAND an Samsung Semiconductor bezahlen muss.

Gegenüber Bloomberg hat Samsungs Marketing-Chef Wonjin Lee nun bestätigt, dass der Konzern die höheren Speicherpreise zwar nicht an Konsumenten weiterreichen möchte, es wird aber einen Punkt geben, an dem Samsung nichts anderes übrig bleiben würde, als die Preise der eigenen Produkte zu erhöhen. Der Launch der Samsung Galaxy S26-Serie im Februar könnte einen Hinweis auf die kurzfristige Preisentwicklung liefern, Gerüchte deuten zumindest darauf, dass das Galaxy S26 Ultra nicht teurer als das Galaxy S25 Ultra (ca. 899 Euro auf Amazon) wird.

Allerdings sollen DRAM- und NAND-Preise im Laufe der Jahre 2026 und 2027 weiter steigen, sodass nachträgliche Preiserhöhungen nicht ausgeschlossen werden können. Wie dramatisch die Preisentwicklung in den letzten Monaten war, zeigt ein Blick auf einen Preisvergleich. So kostet ein Crucial 32 GB DDR5-SO-DIMM derzeit 276,99 Euro, während derselbe RAM-Stick Anfang Dezember noch für unter 100 Euro zu bekommen war. Der Preis einer 2 TB Western Digital WD_Black SN850X SSD ist im selben Zeitraum immerhin von rund 150 Euro auf 185 Euro gestiegen.

Samsung gehört zusammen mit SK Hynix und Micron zu den mit Abstand größten DRAM-Herstellern. (Bildquelle: Counterpoint Research)
Samsung gehört zusammen mit SK Hynix und Micron zu den mit Abstand größten DRAM-Herstellern. (Bildquelle: Counterpoint Research)
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Autor: Hannes Brecher,  7.01.2026 (Update:  7.01.2026)