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Seiko enthüllt sieben ausgefallene Konzept-Uhren: Vom Katzen-Display bis zum Aufzug über die Lünette

Die sieben neuen Uhrendesigns, welche auf der Ausstellung „Seiko Power Design Project” vorgestellt wurden.
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Die sieben neuen Uhrendesigns, welche auf der Ausstellung „Seiko Power Design Project” vorgestellt wurden.
Die ‚Power Design Project‘-Ausstellung von Seiko in Tokio ist eröffnet. Gezeigt werden sieben experimentelle Uhrenkonzepte der hauseigenen Designer. Die Prototypen bestechen durch industrielle Fräs-Texturen, organisch gewölbte Gehäuse, saisonale Zifferblätter und sogar eine verspielte Zeitanzeige im Katzen-Look.

Seiko hat soeben seine neueste „Power Design Project“-Ausstellung in Tokio eröffnet. Unter dem Motto „Passionately and Obsessively Crafted Watches” (Mit Leidenschaft und Besessenheit gefertigte Uhren) präsentiert der japanische Uhrengigant dort eine Kollektion experimenteller Uhrenkonzepte. Die Ausstellung findet vom 14. bis zum 29. März im Light Box Studio in Aoyama statt und zeigt sieben Prototyp-Designs, die von den hauseigenen Designern der Marke entworfen wurden.

Das erste Konzept stammt von Naoya Sukeda und zeigt, wie Bearbeitungsspuren Metalloberflächen formen. Die Uhr verfügt über ein kreisförmiges, mehrschichtiges Gehäuse, bei dem Lünette, Zifferblatt und Krone abgestuft angeordnet sind. Sogar das Armbanddesign ist eine gelungene Anspielung auf die Antriebsriemen von Fertigungsanlagen.

Ein weiteres Modell von Designdirektor Yu Ishihara widmet sich der sphärischen Geometrie. Sein abgerundetes Gehäuse schmiegt sich fließend von der Vorder- zur Rückseite, wobei die Oberfläche eine Kombination aus polierten und gebürsteten Oberflächen nutzt, um die Form des Metalls zu betonen.

Eine dritte Uhr, entworfen von Takuya Matsumoto – bekannt für seine Arbeit an Seikos Premium-Linien –, dreht sich ganz um Zifferblatt-Texturen. Das Zifferblatt ist in vier Quadranten unterteilt, die von jahreszeitlichen Impressionen wie Frühlingsflüssen, Sommersonne, Herbsthimmel und Winterschnee inspiriert sind.

Der Designer Kento Ito steuerte ein mechanisch orientiertes Konzept bei, das auf dem haptischen Erlebnis des Uhrenaufziehens basiert. Bei diesem Design wird durch das Drehen der Lünette das Uhrwerk aufgezogen, während die versetzten Zeiger Platz für eine größere Gangreserveanzeige schaffen.

Ein weiterer Prototyp von Miho Wada, der Designchefin von Credor, verfügt über ein Zifferblatt, das nahezu vollständig aus Indizes besteht. Die Komposition nutzt 23 einzelne Index-Komponenten, wodurch eine reflektierende Oberfläche entsteht, die sich im Licht verändert. Das sechste Konzept von Akihiro Hasegawa ist ein Experiment mit der Wochentagsanzeige.

Das Zifferblatt zeigt den aktuellen Tag sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch an und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf das Datum des nächsten Tages. Das Design übernimmt Seikos traditionelle Farbgebung mit einem blauen Samstag und einem roten Sonntag.

Das letzte Stück ist das verspielteste: Es ist einer Katze namens Ten-chan gewidmet und wurde von der Designerin Yuki Omori entworfen. Bei dieser Uhr wird der Körper der Katze zur Zeitanzeige: Der Schwanz zeigt die Stunden, die Pfoten die Minuten und die Vorderbeine die Sekunden an. Die Bandanstöße sehen aus wie Pfoten, inklusive Tatzen-Details auf deren Unterseite. Bitte beachten Sie, dass es sich bei allen sieben Modellen um Designstudien handelt und nicht um Serienuhren.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Seiko enthüllt sieben ausgefallene Konzept-Uhren: Vom Katzen-Display bis zum Aufzug über die Lünette
Autor: Anubhav Sharma, 13.03.2026 (Update: 13.03.2026)