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Sicherheit: Japan hackt seine eigenen Bürger

Teaser
Um die Sicherheit im Vorfeld der Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu verbessern, plant die Regierung Japans Hacking-Angriffe auf Geräte im eigenen Land zu starten, um im Zweifel Bürger mit angreifbaren Geräten auf die Sicherheitsmängel hinzuweisen.
Cornelius Wolff,
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Die Olympischen Spiele 2020 entwickeln sich immer mehr zu einem Festival der Technologie, und das in jeder Hinsicht. So sollen die Spiele dem Technologiestandort Japan eine entsprechende internationale Bühne bieten. So wird beispielsweise eine Solarstraße gebaut, die Medaillen auf alten Elektronikprodukten hergestellt, während die Zugangsberechtigung der Athleten in den Olympia-Standorten per Gesichtserkennung abgefragt werden. Auch selbstfahrende Taxis werden mit dabei sein.

Allerdings treibt die Regierung bei all der Technik noch eine andere Sorge um: Cybersicherheit. Und das aus gutem Grund. So gab es schon 2018 bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang in Südkorea massive Cyberangriffe, die einige TV-Sender und die offizielle Website für kurze Zeit offline nahmen.

Um dies bei den Olympischen Spielen 2020 zu verhindern, hat die Regierung Japans letztes Jahr ein Gesetz verabschiedet, was es dem Staat jetzt erlaubt, Geräte der eigenen Bürger anzugreifen, um die Bürger im Zweifel auf die Sicherheitslücken hinzuweisen. Besonders im Fokus der Sicherheitstests sind IoT-Geräte, die nur mit einfachen Standart-Passwörtern gesichert sind. Diese Priorität ergibt sich daraus, dass schon 2017 54 Prozent der Cyberangriffe in Japan gegen IoT-Geräte gerichtet waren. Dieser Anteil dürfte sich seitdem nochmal gesteigert haben.

Was den Datenschutz betrifft, versichert die Japanische Regierung, dass man die Daten genauso gut schützen werde, wie eigene Regierungsdaten. Was allerdings hinter den Kulissen der Regierung passiert, wenn der Staat beispielsweise eine Webcam hackt, da müssen die Bürger Japans wohl ihrer Regierung vertrauen, ob sie wollen oder nicht.

Quelle(n)

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1359 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 13.02.2019 (Update: 13.02.2019)