Sony PS5 erhält Kopierschutz, der Zugriff auf Spiele verweigern kann

PC-Spieler sind bereits mit Online-Kopierschutz vertraut, der frustrierend sein kann. Denn wenn der Server für ein älteres Spiel vom Netz genommen wird, kann der Titel nicht mehr gezockt werden. Bei neuen Spielen sind DRM-Server teilweise überlastet, und machen es unmöglich, einen Titel zu spielen. Wie das Video Games Chronicle berichtet, hat Sony nun einen ähnlichen Online-Kopierschutz für die PlayStation 5 (ca. 659 Euro auf Amazon) eingeführt.
Nach dem Firmware-Update auf Version 13.20 müssen Spiele, die als digitale Version im PlayStation Network gekauft wurden, mindestens alle 30 Tage über Sonys Server aktiviert werden, ansonsten können diese nicht mehr gespielt werden, zumindest so lange, bis die Konsole wieder eine Verbindung zum DRM-Server herstellen kann. Dieser Kopierschutz greift sowohl auf der PlayStation 4 als auch auf der PS5, wobei die ältere Konsole bei den Spiele-Informationen nun ein "Valid Period"-Feld zeigt, das darauf hinweist, wie lange das Spiel noch genutzt werden kann, bevor die DRM-Aktivierung abläuft.
Wie der YouTuber Spawn Wave entdeckt hat, führt das auch dazu, dass Spiele mit Kopierschutz nicht mehr geöffnet werden können, wenn die CMOS-Batterie leer ist und keine Internetverbindung besteht, da die Konsole das Datum und die Uhrzeit nicht mehr prüfen kann. Das weckt unweigerlich Erinnerungen an die C-Bomb, welche die PlayStation 5 mit leerer CMOS-Batterie und abgeschalteten Sony-Servern quasi nutzlos gemacht hätte, wenn Sony das Problem nach einem Aufschrei der Kunden nicht per Firmware-Update behoben hätte. Interessanterweise greift dieser Kopierschutz nur bei Spielen, die seit Mitte April erworben wurden, zuvor gekaufte digitale Titel wurden bisher nicht um Online-Kopierschutz ergänzt.








