Nutzer des Telekom Speedport 7 WLAN Verstärkers (auf Amazon verfügbar) erhalten für ihre Geräte ein neues Update. Die Aktualisierung konzentriert sich primär auf die Steuerung der WLAN-Kanäle und die Stabilität der Verbindung zwischen den einzelnen Netzwerk-Komponenten. Damit reagiert die Telekom auf Herausforderungen bei der automatischen Frequenzwahl und dem reibungslosen Wechsel von Endgeräten zwischen verschiedenen Zugangspunkten.
Auf einen Blick:
- Intelligentes Radar-Management: Das Mesh-System erkennt Radarereignisse nun netzweit und passt die Frequenzen automatisch an.
- Verbesserte Mesh-Stabilität: Optimierungen bei Roaming und Reconnects für unterbrechungsfreie Übergänge.
- Sicherheits-Plus: Ein verbesserter DoS-Schutz und eine stabilere Firewall erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe.
- Neues LED-Feedback: Ein Inaktivitätsintervall im Access-Point-Modus informiert per roter LED über ausbleibende Kommunikation.
Höhere Zuverlässigkeit im Wi-Fi Mesh
Ein zentrales Element der Version 4.33.3.1.1.0 (Details finden sich im Changelog per PDF-Format) ist das verbesserte Management von Radarereignissen. Das System agiert nun ganzheitlich: Wird an einem Punkt im Netzwerk ein Radar erkannt, berücksichtigt das gesamte Mesh-System diese Information bei der Kanalwahl. Zusätzlich wurde der Ping-Mechanismus verfeinert, was die Stabilität bei Paketverlusten erhöht.
Weiterhin werden die Backhaul-Steering-Anfragen korrekt beantwortet, wodurch der Extender effizienter entscheidet, über welchen Weg die Daten zum Router fließen sollen.
Optimierung der WLAN-Kompatibilität und Systemstabilität
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Roaming. Für Endgeräte bedeutet das optimierte Roaming, dass der Wechsel vom Router zum Verstärker ohne spürbare Verzögerung abläuft. Bewegt man sich durch das Haus, erkennt das System nun schneller, welcher Zugangspunkt das stärkste Signal liefert, und übergibt die Verbindung aktiv.
Zusätzlich wurde die Kanal-Scan-Optimierung verbessert, um Störfaktoren in der Umgebung schneller auszuweichen. Auf Systemebene hat die Telekom den Failover-Prozess sowie die automatische Updatefunktion korrigiert, sodass künftige Aktualisierungen noch zuverlässiger eingespielt werden können. Zudem sorgt ein verbesserter Firewall- und DoS-Schutz dafür, dass das Heimnetzwerk besser gegen externe Überlastungsangriffe abgesichert ist.
Installation und Hinweise
In der Regel wird das Update automatisch über das Mesh-System des Speedport-Routers verteilt, sofern die EasySupport-Funktion aktiv ist. Der Status lässt sich über die Konfigurationsoberfläche des Routers einsehen. Nach der Installation führt ein neues Inaktivitätsintervall von 180 Sekunden im AP-Modus (Anschluss per LAN-Kabel) dazu, dass die LED bei Kommunikationsabbruch rot leuchtet, was die Fehlersuche vereinfacht.






