Steam Deck 2: So beeinflusst die Speicherkrise Valves Pläne

Die anhaltende Speicherkrise bereitet der gesamten Technikbranche Probleme. Steigende Komponentenkosten haben mehrere Unternehmen dazu gezwungen, die Preise bestehender Produkte anzuheben oder ihre Pläne für künftige Hardware zu überdenken. Selbst das Steam Deck ist teurer geworden. Trotz dieser Entwicklungen hält Valve nach eigenen Angaben jedoch unverändert an seinen Plänen für das Steam Deck 2 fest.
Valve hat bereits zuvor betont, keinen Nachfolger nur deshalb veröffentlichen zu wollen, weil inzwischen neuere und schnellere Hardware verfügbar ist. Stattdessen wartet das Unternehmen, bis ein deutlicher Generationssprung bei der Leistung möglich ist, ohne das ausgewogene Verhältnis aus Leistung, Effizienz und Preis aufzugeben, das den ursprünglichen Handheld attraktiv gemacht hat.
Angesichts der steigenden RAM-Preise hat es Bedenken gegeben, dass diese Pläne beeinträchtigt werden könnten. Gegenüber IGN hat Valve-Softwareentwickler Pierre-Loup Griffais jedoch erklärt, dass dies nicht der Fall sei.
Laut Griffais verfolgt Valve bei einem künftigen Steam Deck weiterhin dieselben Ziele. Der nächste Handheld soll einen deutlich spürbaren Leistungssprung statt einer kleineren Verbesserung bieten. Valve beobachtet die aktuelle Marktlage weiterhin, um den richtigen Zeitpunkt für ein solches Gerät zu bestimmen.
Der Preis spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, wie die Entwicklung beim aktuellen Steam Deck zeigt. Das OLED-Modell mit 512GB kostet inzwischen 779 Euro statt zuvor 569 Euro. Für die Variante mit 1TB werden nun 919 Euro statt 679 Euro fällig. Auch die Steam Machine ist zu einem höheren Preis als erwartet auf den Markt gekommen, wofür ebenfalls die Speicherkrise verantwortlich ist.
Ein Erscheinungstermin für das Steam Deck 2 ist weiterhin nicht bekannt. Frühere Gerüchte haben auf eine Veröffentlichung im Jahr 2028 hingedeutet, bestätigt ist dieser Zeitraum bislang jedoch nicht.




